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Thursday, December 11, 2025

Kristina's handwritten letter to Maria Eleonora, written between 1645 and 1648

Source:

Riksarkivet, pages 38 to 39 in K 85; Ingångna skrivelser; Drottning Maria Eleonora; Svenska drottningars arkivaliesamlingar i riksarkivet; Kungliga arkiv




The letter:

Durchleu[ch]tige Königin, Hochgeerte
Hert[z] libste Frav Mutter,
Jch mus beKennen das, in abferti[g]ung des Petter forbi Jch Wol etWas Zu lange Ver Weillet, Hoffe aber E Mtt. Werden es Zum besten Vormerken Wen sie Consideriren die vngelegen heit diser Zeiten Welche, nur fast Keine stunde rhu[e] geben nach meinen Wünsch für expedition im ehr folgen Zu besse[r]n, Was anbelanget die emter so E Mtt Von mir begeren in Pommeren theil hafft Zu Werden, So Kan Jch E Mtt Vorsichren das es meine Hogste freude Were ahn E Mtt. Hertzen Contentement Zu arbeiten, Vndt Hette mich auch dismal gern darauff resolviret, Wan es Sich durch des forbi Person (als einen der E Mtt mitt Keinen dinste dinst obligiret ist) Sich hett[e] Thun lassen, aber Jch Habe die antWort ferWeillet Weil Jch gern Wolte das E M an dem ortt also solten erhalten Werden das ess E Mtt. Vndt Mir Keinne schade Were, Worum dan Jch mitt E. Mtten. oder des Churfursten Ldn., b[e]dienten (Wo Jemant in der sache her geschicket Were / in Welchen fal, ich hoffe in der tatt zu er W[e]issen meine hertzliche beg[i]erd[e] E. Mtt. in allen mughlichen dingen Zu Wi[l]farren, Vndt mit der tat Zu erWeissen das [ich] bin Vndt Vorbleibe bis ins tott
E Mtt
dinstWillige ge
horsame tochter
Christina mp

With modernised spelling (with Kristina's spelling mistakes preserved as much as possible):

Durchlau[ch]tige Königin,
Hochgeehrte, herzliebste Frau Mutter,
Ich müss bekennen dass, in Abferti[g]ung des Peter Forbi, ich wohl etwas zu lange verweilt; hoffe aber Eure Majestät werden es zum Besten vormerken [sic], wenn sie konsiderieren die Ungelegenheit dieser Zeiten, welche nur fast keine Stunde Rhu[e] [sic] geben nach meinen Wünsch für Expedition im Erfolgen zu besse[r]n.

Was anbelangt die Ämter so Eure Majestät von mir begehren in Pommeren [sic] teilhaft zu werden, so kann ich Eurer Majestät vorsichren [sic], dass es meine hogste [sic] Freude wäre an Eurer Majestät Herzen Kontentement zu arbeiten; und hätte mich auch diesmal gern darauf resolviert, wann es sich durch des Forbi Person (als Einen der Eurer Majestät mit keinen Dienst obligiert ist) sich hätt[e] tun lassen. Aber ich habe die Antwort ferweilt [sic], weil ich gern wollte, dass Eure Majestät an dem Ort also sollten erhalten werden, dass es Eurer Majestät und mir keine Schade wäre, worum dann ich mit Eurer Majestäten oder des Kurfursten [sic] Liebden B[e]dienten (wo jemand in der Sache her geschickt wäre) — in welchen Fall ich hoffe in der Tat zu erw[e]isen meine herzliche Beg[i]erd[e], Eurer Majestät in allen muglichen [sic] Dingen zu wi[ll]fahren und mit der Tat zu erweisen, dass [ich] bin und vorbleibe [sic] bis in's Tod
Eurer Majestät
dienstwillige, gehorsame Tochter
Christina, m. p.

With modernised spelling:

Durchlau[ch]tige Königin,
Hochgeehrte, herzliebste Frau Mutter,
Ich müss bekennen dass, in Abferti[g]ung des Peter Forbi, ich wohl etwas zu lange verweilt; hoffe aber Eure Majestät werden es zum Besten vermerken, wenn sie konsiderieren die Ungelegenheit dieser Zeiten, welche nur fast keine Stunde Ruh[e] geben, nach meinen Wünsch für Expedition im Erfolgen zu besse[r]n.

Was anbelangt die Ämter so Eure Majestät von mir begehren in Pommern teilhaft zu werden, so kann ich Eurer Majestät versichern, dass es meine höchste Freude wäre an Eurer Majestät Herzen Kontentement zu arbeiten; und hätte mich auch diesmal gern darauf resolviert, wann es sich durch des Forbi Person (als Einen der Eurer Majestät mit keinen Dienst obligiert ist) sich hätt[e] tun lassen. Aber ich habe die Antwort verweilt, weil ich gern wollte, dass Eure Majestät an dem Ort also sollten erhalten werden, dass es Eurer Majestät und mir keine Schade wäre, worum dann ich mit Eurer Majestäten oder des Kurfürsten Liebden B[e]dienten (wo jemand in der Sache her geschickt wäre) — in welchen Fall ich hoffe in der Tat zu erw[e]isen meine herzliche Beg[i]erd[e], Eurer Majestät in allen möglichen Dingen zu wi[ll]fahren und mit der Tat zu erweisen, dass [ich] bin und verbleibe bis in's Tod
Eurer Majestät
dienstwillige, gehorsame Tochter
Christina, m. p.

French translation (my own):

Sérénissime Reine,
Madame ma très honorée, très chère Mère,
Je dois confesser que, dans l'expédition de Pierre Forbus, je me suis quelque peu attardée, peut-être un peu trop longtemps; mais j'espère que Votre Majesté l'interprétera de la manière la plus favorable, en considérant les inconvénients de l'époque actuelle, qui ne m'accorde guère une heure de paix, ainsi que mon souhait d'assurer le succès de l'expédition.

Pour ce qui est des districts de Poméranie que Votre Majesté désire obtenir de ma part, je puis assurer à Votre Majesté qu'il serait ma plus grande joie d'œuvrer à combler le cœur de Votre Majesté; et je me serais volontiers résolu à le faire en cette occasion également, s'il avait été possible d'y parvenir par l'entremise de la personne de Forbus (lui qui n'est obligé à Votre Majesté d'aucun service). Mais j'ai différé ma réponse, car je souhaitais vivement que Votre Majesté fût accueillie en ce lieu d'une manière qui ne causât de préjudice ni à Votre Majesté ni à moi-même; c'est pourquoi je préférerais en discuter avec les serviteurs de Votre Majesté ou ceux de Sa Dilection l'électeur (au cas où quelqu'un serait dépêché ici au sujet de cette affaire) — en pareil cas, j'espère démontrer par les actes mon désir sincère d'obéir à Votre Majesté en toute chose possible, et prouver par les faits que je suis et demeure, jusqu'à la mort,
de Votre Majesté
la servile, obéissante fille
Christine, m. p.

Swedish translation (my own; using some archaic language):

Durchlauchtigaste Drottning,
Högtärade, hjärtanskäraste Frumoder,
Jag måste bekänna att jag, i Peter Forbus' avfärdigande, har dröjt något för länge; men jag hoppas att Ers Majestät förmärker det till det bästa när Ni konsidererar olägenheten i dessa tider, som fast ger en ingen stunds ro, och min önskan om att expeditionens framgång skulle bättras.

Vad anbelangar de ämter i Pommern som Ers Majestät begär bli delhavande av mig, så kan jag försäkra Ers Majestät att det vore min högsta fröjd att arbeta för att bringa kontentement till Ers Majestäts hjärta; och jag skulle gärna ha resolverat mig därpå ock vid detta tillfälle om detta hade låtit sig göras genom Forbus' person (en som inte är Ers Majestät obligerad genom någon tjänst). Men jag har dröjt med mitt svar, ty jag gärna ville att Ers Majestät skulle bli emottagen på den orten på ett sådant sätt att det inte vore någon skada för vare sig Ers Majestät eller mig, varom jag då föredrar med Ers Majestäts eller Hans Kärlighet kurfurstens betjänta (om någon vore skickad hit i denna sak) — i ett sådant fall hoppas jag i gärningar ervisa mitt hjärtliga begär att villfara Ers Majestät i alla möjliga ting och i gärningar ervisa att jag är och förblir intill döden
Ers Majestäts
tjänstvilliga, hörsamma dotter
Kristina, m. p.

English translation (my own):

Most Serene Queen,
My highly honoured, dearly beloved Lady Mother,
I must confess that, in the dispatch of Peter Forbus, I have well tarried somewhat too long; but I hope that Your Majesty will take it in the best way when you consider the inconvenience of these times, which scarcely give one an hour of peace, and my wish for improving the success of the expedition.

As concerns the districts in Pomerania which Your Majesty desires to obtain from me, I can assure Your Majesty that it would be my greatest joy to work to bring contentment to Your Majesty’s heart; and I would gladly have resolved myself to do so on this occasion, too, had it been feasible to accomplish this through Forbus' person (him being one who is not obliged to Your Majesty with any service). But I have delayed my reply because I gladly wanted Your Majesty to be received in that place in such a manner as would cause no harm to either Your Majesty or myself, which I would therefore prefer to discuss with Your Majesty's servants or those of His Lovingness the Elector (should anyone be dispatched hither regarding this affair) — in such a case, I hope to show in deed my heartfelt desire to obey Your Majesty in all possible things and to prove in deed that I am and remain until death
Your Majesty's
servile, obedient daughter
Kristina, m. p.


Above: Kristina.


Above: Maria Eleonora.

Notes: teilhaft = teilhaftig.

wann = wenn.

Kristina's handwritten letter to Maria Eleonora, written between 1645 and 1648

Source:

Riksarkivet, pages 36 to 37 in K 85; Ingångna skrivelser; Drottning Maria Eleonora; Svenska drottningars arkivaliesamlingar i riksarkivet; Kungliga arkiv




The letter:

Durchleuchtige Hochgeborne Konigin Her nebste
Hochgerte Frau Mutter.
Es hat der Von Ostau auff E Mtt befel alhier beij mir Sollicitiret Von Wegen das ah[m]t Wollin auff das gedachtes ahmt E Mtt mochte eingereummet Werden vm aldar eine Zeit lang mit Jhre hoffhaltung Zu Verbleiben. Hier auff hab Jch nicht Vnterlassen Können E Mtt meine Wol meinte meinung auff Zu decken Vndt mitt disen Weinigen Worten meine resolution Zu geben, demutigst bittent, mirs nicht vbel auff Zu nemen das ich E Mtt in diser schahe / so Wol als in eil der Recommendation fur des Churfursten Ld.n / nicht habe Wilfaren Konnen, Vndt sich Vorsicheren, das Wo das das erst Nutzlich Vndt reputirlich Were, Vndt das andre beij diser Zeit beschaffenheit mir mughlich geWest (ohne præiuditz Von mir Vndt meinen stat Zu practicie[r]en so Were mir nichts libers geWest als E M Hier als in andern ein gehorsames Contentement Zu thun, Vndt bitte deroWegen demutig E. Mtt gerhurn dises nachfolgendes Zu behert[z]igen, Vndt dise Weinige Worte mitt patience Audience Zu Vorstaten dieWe[i]l sie allein dahin Zeilen das E. Mtt. da durch mögen Vorschichert sein das nichtes mihr liber Vndt Considerabeler Jst als E. Mtt respect ehre Vndt reputation. Es ist E Mtt leider gottes mihr Wol beKant in Was grosse pericquel Pommeren in diser Kriges Zeit geraten, Wie offt es Von feinde Vndt den vnsserigen selbes ruiniret Worden Vndt Consequenter dis amt auch seinen theil beKommen also das es nuhr bastant sein sol E M nach gebur Jhre noth durft Zu geben, also das Jch billich furchte das das landes armuth E. Mtt so Viel Difficulteten geben Wirt das ich es nicht g[e]nugsam beschreiben Kan, Jch Wolte Wol Wunschen das es so da mitt beschaffen Were, das Jch es mitt Ehre E M schenken, [...] Vndt E Mt es mit reputation beWhonen Konte, di[e]Weil es ein Orth Von so Sch[l]echter Consideration [ist] das es [eine] schande Were E M abZus[ch]lagen, Wen es nicht alle Zeit des Kriges gefer, vnter Worfen Were, also das E Mtt es nimmeer in ruhe Werden possidiren Konnen, sondren allezeit [in] das furcht leben das E M ettWas feindtliches geraten, mochte Wil derenthalben mir nicht anste[he]n, das ich Zu lassen Wsolte das meine Fraumutter das feindes Wutten VnterWorfen sein solte, Sondren Wolte Wunschen das E M sich Wolte gefallen lassen so lange in ihr Vetterliches haus Zu Vor Weilen, bis es E. Mt ein mal gefallen möchte sich Wider Zuruck zu begeben nacher S[ch]ueden / Welches tif den hertzlich Wun[s]che das es E M beliben tet / al Wo E M mit Högster devotion Vndt respect solten veneriret Werden, Mitler zeit aber Wil mich bedunKen es beij ans E M nutzen Vndt respect besten dig beij ihren VorWantes Zu bleiben. ich meines teils bitt Fleisig sie Woll diese meine excuse admittiren Vndt Vorsichert sein das alles einigh Vndt allein Zu E M ehr Vndt nutz angesehen ist. Vndt thu E M hie mit dem Hogsten empfolen, Vnd Vorbleibe Wie ich allzeit g[e]West
E Mtt
demutige gehor
same tochter
Christina mp

With modernised spelling (with Kristina's spelling mistakes preserved as much as possible):

Durchlauchtige, hochgeborene Königin,
hernebst hochgeehrte Frau Mutter,
Es hat der von Ostau auf Eurer Majestät Befehl allhier bei mir sollizitiert von wegen das A[m]t Wollin, auf das gedachtes Amt Eure Majestät möchte eingeräumt werden, um allda eine Zeit lang mit ihre Hofhaltung zu verbleiben.

Hierauf hab' ich nicht unterlassen können, Eure Majestät meine wohlmeinte Meinung aufzudecken und mit diesen weinigen [sic] Worten meine Resolution zu geben; demutigst [sic] bittend, mir's nicht ubel [sic] aufzunehmen, dass ich Eurer Majestät in dieser Schahe [sic], sowohl als in Eil der Rekommandation für des Kurfursten [sic] Liebden, nicht habe willfahren konnen [sic], und sich vorsicheren [sic], dass wo dass das Erst nützlich und reputierlich wäre, und das andre bei dieser Zeit Beschaffenheit mir muglich gewest [sic] (ohne Präjudiz von mir und meinen Staat zu praktizie[r]en), so wäre mir nichts liebers gewest als Eurer Majestät hier als in andern ein gehorsames Kontentement zu tun; und bitte derowegen demutig [sic] Eure Majestät gerhurn [sic] dieses Nachfolgendes zu beherzigen und diese weinige Worte [sic] mit Patienz Audienz zu vorstatten [sic], diewe[i]l sie allein dahin zeilen [sic], dass Eure Majestät dadurch mögen vorschichert [sic] sein, dass nichtes mir lieber und konsiderabler ist, als Eurer Majestät Respekt, Ehre und Reputation.

Es ist Eure Majestät, leider Gottes, mir wohlbekannt in was große Perikel Pommeren [sic] in dieser Kriegszeit geraten, wie oft es von Feinde und den unserigen selbes ruiniert worden und consequenter dies Amt auch seinen Teil bekommen — also dass es nur bastand sein, soll Eure Majestät nach Gebuhr [sic] ihre Notdurft zu geben, also dass ich billig furchte [sic], dass das Landes Armut Eurer Majestät so viel Diffikultäten geben wird, dass ich es nicht g[e]nugsam beschreiben kann.

Ich wollte wohl wunschen [sic], dass es so damit beschaffen wäre, dass ich es mit Ehre Eure Majestät schenken und Eure Majestät es mit Reputation bewohnen konnte, di[e]weil es ein Ort von so sch[l]echter Konsideration [ist], dass es [eine] Schande wäre, Eurer Majestät abzus[ch]lagen, wenn es nicht allzeit des Kriegsgefähr unterworfen wäre; also dass Eure Majestät es nimmer in Ruhe werden possidieren können, sondren [sic] allzeit [in] das Furcht leben, dass Eure Majestät etwas feindliches geraten mochte.

Will derenthalben mir nicht anste[he]n, dass ich zulassen sollte, dass meine Frau Mutter das Feindes Wuten unterworfen sein sollte, sondren wollte wunschen [sic], dass Eure Majestät sich wollte gefallen lassen so lange in ihr vetterliches Haus zuvor weilen, bis es Eurer Majestät einmal gefallen möchte, sich wieder zurück zu begeben nachher S[ch]weden (welches tief den herzlich Wun[s]che [sic], dass es Eure Majestät belieben tät[e]), allwo Eure Majestät mit högster [sic] devotion und Respekt sollten veneriert werden.

Mittlerzeit aber will mich bedünken, es bei an's Eurer Majestät Nutzen und Respekt beständig bei ihren Vorwantes [sic] zu bleiben. Ich meines Teils bitt' fleißig, sie wolle diese meine Exküse admittieren und vorsichert [sic] sein, dass alles einig und allein zu Eurer Majestät Ehr und Nutz angesehen ist; und tue Eurer Majestät hiemit dem Hogsten [sic] empfohlen und vorbleibe [sic], wie ich allzeit g[e]west,
Eurer Majestät
demütige, gehorsame Tochter
Christina, m. p.

With modernised spelling:

Durchlauchtige, hochgeborene Königin,
hernebst hochgeehrte Frau Mutter,
Es hat der von Ostau auf Eurer Majestät Befehl allhier bei mir sollizitiert von wegen das A[m]t Wollin, auf das gedachtes Amt Eure Majestät möchte eingeräumt werden, um allda eine Zeit lang mit ihre Hofhaltung zu verbleiben.

Hierauf hab' ich nicht unterlassen können, Eure Majestät meine wohlmeinte Meinung aufzudecken und mit diesen wenigen Worten meine Resolution zu geben; demütigst bittend, mir's nicht übel aufzunehmen, dass ich Eurer Majestät in dieser Sache, so wohl als in Eil der Rekommandation für des Kurfürsten Liebden, nicht habe willfahren können, und sich versichern, dass wo dass das Erst nützlich und reputierlich wäre, und das andre bei dieser Zeit Beschaffenheit mir möglich gewest (ohne Präjudiz von mir und meinen Staat zu praktizie[r]en), so wäre mir nichts liebers gewest als Eurer Majestät hier als in andern ein gehorsames Kontentement zu tun; und bitte derowegen demütig Eure Majestät gern dieses Nachfolgendes zu beherzigen und diese wenige Worte mit Patienz Audienz zu verstatten, diewe[i]l sie allein dahin zielen, dass Eure Majestät dadurch mögen versichert sein, dass nichtes mir lieber und konsiderabler ist, als Eurer Majestät Respekt, Ehre und Reputation.

Es ist Eure Majestät, leider Gottes, mir wohlbekannt in was große Perikel Pommern in dieser Kriegszeit geraten, wie oft es von Feinde und den unserigen selbes ruiniert worden und consequenter dies Amt auch seinen Teil bekommen — also dass es nur bastand sein, soll Eure Majestät nach Gebühr ihre Notdurft zu geben, also dass ich billig fürchte, dass das Landes Armut Eurer Majestät so viel Diffikultäten geben wird, dass ich es nicht g[e]nugsam beschreiben kann.

Ich wollte wohl wünschen, dass es so damit beschaffen wäre, dass ich es mit Ehre Eure Majestät schenken und Eure Majestät es mit Reputation bewohnen konnte, di[e]weil es ein Ort von so sch[l]echter Konsideration [ist], dass es [eine] Schande wäre, Eurer Majestät abzus[ch]lagen, wenn es nicht allzeit des Kriegsgefähr unterworfen wäre; also dass Eure Majestät es nimmer in Ruhe werden possidieren können, sondern allzeit [in] das Furcht leben, dass Eure Majestät etwas feindliches geraten mochte.

Will derenthalben mir nicht anste[he]n, dass ich zulassen sollte, dass meine Frau Mutter das Feindes Wuten unterworfen sein sollte, sondern wollte wünschen, dass Eure Majestät sich wollte gefallen lassen so lange in ihr vetterliches Haus zuvor weilen, bis es Eurer Majestät einmal gefallen möchte, sich wieder zurück zu begeben nachher S[ch]weden (welches tief den herzlich Wün[s]che, dass es Eure Majestät belieben tät[e]), allwo Eure Majestät mit höchster devotion und Respekt sollten veneriert werden.

Mittlerzeit aber will mich bedünken, es bei an's Eurer Majestät Nutzen und Respekt beständig bei ihren Verwantes zu bleiben. Ich meines Teils bitt' fleißig, sie wolle diese meine Exküse admittieren und versichert sein, dass alles einig und allein zu Eurer Majestät Ehr und Nutz angesehen ist; und tue Eurer Majestät hiemit dem Höchsten empfohlen und verbleibe, wie ich allzeit g[e]west,
Eurer Majestät
demütige, gehorsame Tochter
Christina, m. p.

French translation (my own):

Sérénissime, bien née Reine,
et Madame ma très honorée Mère,
Von Ostau m'a sollicité ici, sur l'ordre de Votre Majesté, au sujet du district de Wollin, demandant que ledit district soit concédé à Votre Majesté, afin qu'elle puisse y résider quelque temps avec sa cour.

A la lumière de ce qui précède, je n'ai pu me dispenser de faire part à Votre Majesté de mon opinion, dictée par la meilleure intention, et de lui exposer, en ces quelques mots, ma résolution; la suppliant humblement de ne point prendre en mauvaise part le fait que je n'aie pu obéir promptement à Votre Majesté en cette affaire, ni accéder à la recommandation faite en faveur de Sa Dilection l'électeur; et je prie Votre Majesté de tenir pour certain que, si la première démarche eût été avantageuse et honorable, et si la seconde — eu égard aux circonstances actuelles — m'eût été possible (sans porter préjudice à ma personne ou à mon état), rien ne m'eût été plus agréable que de donner à Votre Majesté un témoignage d'obéissance et de satisfaction, en cette occasion comme en toutes les autres. Je supplie donc humblement Votre Majesté de bien vouloir accueillir favorablement ces propos et d'accorder patiemment audience à ces quelques mots, car ils n'ont d'autre but que d'assurer Votre Majesté que rien ne m'est plus cher ni plus précieux que le respect, l'honneur et la réputation de Votre Majesté.

Il m'est, hélas, Votre Majesté, parfaitement connu dans quel grand péril la Poméranie est tombée en cette période de guerre, combien de fois elle a été ravagée tant par l'ennemi que par nos propres gens ; et, par voie de conséquence, cette contrée a elle aussi reçu sa part de malheurs. Il s'avère dès lors si ardu de fournir à Votre Majesté ce dont elle a besoin — ainsi que l'exigent les circonstances — que je crains, à juste titre, que la misère de ce pays ne suscite pour Votre Majesté tant de difficultés qu'il me serait impossible de les décrire de manière adéquate.

Je souhaiterais vivement que les circonstances fussent telles que je pusse l'offrir à Votre Majesté, et que Votre Majesté pût l'habiter avec honneur; car c'est un lieu d'une si piètre considération qu'il serait déshonorant de le refuser à Votre Majesté, n'était-ce qu'il demeure perpétuellement exposé aux périls de la guerre. Ainsi, Votre Majesté ne la saurait jamais posséder en paix, mais vivrait sans cesse dans la crainte de voir quelque hostilité s'abattre sur elle.

Par égard pour elle, je ne voudrais point que ce fût par ma faute que Madame ma Mère se trouvât exposée à la fureur de l'ennemi; je souhaiterais plutôt qu'il plût à Votre Majesté de s'attarder quelque temps en la demeure auprès de son neveu, jusqu'à ce qu'il plaise un jour à Votre Majesté de regagner la Suède (laquelle forme le vœu le plus profond et le plus sincère de voir Votre Majesté agir ainsi), où elle serait vénérée avec la plus haute dévotion et le plus grand respect.

Mais cependant il me semble que, pour le bien et le respect dus à Votre Majesté, elle devrait demeurer encore auprès de ses proches. Pour ma part, je lui supplie instamment d'accueillir cette excuse et d'être assurée que toute chose est envisagée uniquement pour l'honneur et le bien de Votre Majesté; et par ces présentes, je recommande Votre Majesté au Très-Haut et demeure, comme je l'ai toujours été,
de Votre Majesté
la humble et obéissante fille
Christine, m. p.

Swedish translation (my own; using some archaic language):

Durchlauchtigaste, högborna Drottning,
härnäst högtärade Frumoder,
Von Ostau har, på Ers Majestäts befallning, solliciterat mig här angående amtet Wollin och begärt att nämnda amt beviljas Ers Majestät, så att Ni kan förbli där en tid med Ert hovhushåll.

Härpå har jag inte kunnat underlåta att för Ers Majestät upptäcka min välmenta mening och att med dessa få ord ge min resolution, ödmjukast bedjande Er att inte ta det illa upp att jag inte snabbt har kunnat villfara Ers Majestät häri eller i rekommendationen för Hans Kärlighet kurfursten, och att Ers Majestät försäkrar Er om att, om det första hade varit nyttigt och reputerligt, och om det andra hos denna tids beskaffenhet hade varit möjligt för mig (utan att praktisera prejudis till mig eller min stat), skulle ingenting ha varit mig kärare än att göra Ers Majestät ett hörsamt kontentement vid detta tillfälle liksom vid alla andra; och jag ber därför ödmjukt Ers Majestät att gärna behjärta detta följande och med patiens tillåta dessa få ord audiens, ty de syftar enbart till för att Ers Majestät må vara försäkrad att ingenting är mig kärare eller konsiderablare än Ers Majestäts respekt, ära och reputation.

Det är, Ers Majestät, Gud beklageligen, mig välkänt för mig vilken stor perikel Pommern har råkat i under denna krigstid, hur ofta det har blivit ruinerat av fiender och våra egna, och följaktligen har även detta amt fått sin del — det är alltså endast bastant att man skall ge Ers Majestät Er nödtorft efter gebör, så att jag billigt fruktar att landets armod kommer att ge Ers Majestät så många diffikulteter att jag inte nogsamt kan beskriva dem.

Jag skulle väl önska att det var så beskaffat att jag kunde skänka det till Ers Majestät och att Ers Majestät kunde bevåna det med reputation, ty det är en ort av så slät konsideration att det vore en skand att avslå Ers Majestät den, om det inte alltid var krigsfaror underkastad; alltså skulle Ers Majestät aldrig kunna possedera det i ro, utan alltid leva i fruktan för något fientligt.

För hennes skull vill jag inte att det står mig an att min frumoder skulle bli fiendens vrede underkastad, utan skulle önska att Ers Majestät må behaga vila en tid i Ers brorsons hus tills det engång må behaga Ers Majestät att bege sig tillbaka till Sverige (vilket är dess djupa och hjärtliga önskan att Ers Majestät göre det), varest Ers Majestät skulle bli venererad med den högsta devotion och respekt.

Men emellertyd låter jag mig betycka att Ers Majestät, för Er nytta och respekt, beständigt skall stanna hos hennes förvanter. För min del ber jag Er flitigt att admittera denna min exkys och att vara försäkrad att allt enbart anses vara till Ers Majestäts ära och nytta; och jag gör härmed Ers Majestät till den Högste befallad och förblir, som jag alltid har varit,
Ers Majestäts
ödmjuka, hörsamma dotter
Kristina, m. p.

English translation (my own):

Most Serene, High-Born Queen,
and highly honoured Lady Mother,
Von Ostau has, by Your Majesty’s command, solicited me here regarding the district of Wollin, requesting that said district be granted to Your Majesty, so that you may reside there for a time with your court household.

In light of this, I have not been able to neglect discovering to Your Majesty my well-meant opinion and to give, in these few words, my resolution, humbly begging you not to take it badly that I have not been able to quickly obey Your Majesty in this matter, or in the recommendation for His Lovingness the Elector, and that Your Majesty assure yourself that, had the former course of action been beneficial and reputable, and had the latter — given the current time — been possible for me (without practicing prejudice to myself or my state), nothing would have pleased me more than to do Your Majesty an obedient contentment on this occasion as on all others; and I therefore humbly beg Your Majesty to gladly take the following to heart and to patiently permit these few words an audience, for they aim solely to assure Your Majesty that nothing is dearer or more considerable to me than Your Majesty's respect, honour and reputation.

It is, alas, Your Majesty, well known to me what great peril Pomerania has fallen into during this time of war, how often it has been ruined by enemies and our own people, and consequently this district has also received its share — it is thus only enough that one give Your Majesty what you need, as is required, so that I rightly fear that the poverty of the land will give Your Majesty so many difficulties that I cannot sufficiently describe them.

I would well wish that matters stood such that I could give it to Your Majesty and that Your Majesty could inhabit it with reputation, for it is a place of such bad consideration that it would be a disgrace to refuse it to Your Majesty, were it not always subjected to the dangers of war. Your Majesty would thus never be able to possess it in peace, but would instead always live in fear of some hostility befalling you.

For her sake, I do not want it to be because of me that my Lady Mother should be subjected to the enemy's fury, but I would wish that Your Majesty might please to linger for a time in your nephew's house until it might sometime please Your Majesty to leave back to Sweden (which is its deep and heartfelt wish that Your Majesty do so), where Your Majesty would be venerated with the highest devotion and respect.

But in the meantime it seems to me that, for Your Majesty's benefit and respect, you should still remain with her relations. For my part, I diligently beg you to admit of this my excuse and to be assured that everything is considered solely for Your Majesty's honour and benefit; and I hereby commend Your Majesty to the Most High, and I remain, as I always have been,
Your Majesty's
humble, obedient daughter
Kristina, m. p.


Above: Kristina.


Above: Maria Eleonora.

Notes: Wollin is the German name for the Polish island of Wolin in the Baltic Sea.

From this and other of Kristina's handwritten German letters, Kristina seems to occasionally use nonstandard or dialectal forms (such as "glaubt" instead of "geglaubt" and "gewest" instead of "gewesen").

Kristina's handwritten letter to Maria Eleonora, dated April 17/27 (Old Style), 1648

Source:

Riksarkivet, page 24 in K 85; Ingångna skrivelser; Drottning Maria Eleonora; Svenska drottningars arkivaliesamlingar i riksarkivet; Kungliga arkiv



The letter:

Durchlauchtigste Hochgeborne Könighin
Hochgeerthe Hertzlibe Frau Muther.
E. Mt. Für dis-mal mit mei[n]em dhemutighen schreiben auffZuWarten Veranlasset mir das Verreissen des Sec.te Schillers, Welcher sich auff der reisse VerFüget vm E. Mt. seine Vnter tenigste dienste Zu offeriren, dieWeil ich Keines Weges Zve[i]fle, das Wo Ferne E. Mt. sich solte geFellen lassen sich seinen Zu gebrauchen, Wirdt Er Ohne Zv[e]ifel seinen Schuldikeit nach E Mt in aller tr[eu]en Vndt Fleis Wissen auffZuWarten, Jch habe Meines theils meiner Schuldikeit Zu sein Erachtet E Mt beij diser occasion Jhm Zu recommendiren, E. Mt. darbeij Zu Versichern die Continuation des Kindtlichens respect, Vndt veneration so Jch E M trraghe, dhemutigst bitend mir die faveur Zu erWeissen Vndt Zu glauben das ich mich befleissighen We[r]dhe die gnade Von gott Zu erlangen vm Würdigh genennet Zu Werden
E. Mt dhemutigste gehorsame tochter
Christina.
StockHolm den 17 April 1648

With modernised spelling (with Kristina's spelling mistakes preserved as much as possible):

Durchlauchtigste, hochgeborene Königin,
Hochgeehrte, herzliebe Frau Mutter,
Eure Majestät für dies Mal mit mei[n]em demütigen Schreiben aufzuwarten veranlasst mir das Verreisen des Sekretarie Schillers, welcher sich auf der Reise verfügt, um Eurer Majestät seine untertänigste Dienste zu offerieren; dieweil ich keinesweges [sic] zwe[i]fle dass, wofern Eurer Majestät sich sollte gefallen lassen, sich Seinen zu gebrauchen, wird er ohne Zw[e]ifel seinen Schuldigkeit nach Eurer Majestät in aller Tr[eu]en und Fleiß wissen aufzuwarten.

Ich habe meines Teils meiner Schuldigkeit zu sein erachtet, Eurer Majestät bei dieser Occasion ihm zu rekommandieren, Eurer Majestät dabei zu versichern die Kontinuation des kindlichens [sic] Respekt und Veneration so ich Eure Majestät trrage [sic]; demütigst bittend mir die Favör zu erweisen und zu glauben, dass ich mich befleißigen we[r]de die Gnade von Gott zu erlangen, um würdig genennt zu werden
Eurer Majestät demütigste, gehorsame Tochter
Christina.
Stockholm, den 17. April 1648.

With modernised spelling:

Durchlauchtigste, hochgeborene Königin,
Hochgeehrte, herzliebe Frau Mutter,
Eure Majestät für dies Mal mit mei[n]em demütigen Schreiben aufzuwarten veranlasst mir das Verreisen des Sekretarie Schillers, welcher sich auf der Reise verfügt, um Eurer Majestät seine untertänigste Dienste zu offerieren; dieweil ich keineswegs zweifle dass, wofern Eurer Majestät sich sollte gefallen lassen, sich Seinen zu gebrauchen, wird er ohne Zweifel seinen Schuldigkeit nach Eurer Majestät in aller Tr[eu]en und Fleiß wissen aufzuwarten.

Ich habe meines Teils meiner Schuldigkeit zu sein erachtet, Eurer Majestät bei dieser Occasion ihm zu rekommandieren, Eurer Majestät dabei zu versichern die Kontinuation des kindliches Respekt und Veneration so ich Eure Majestät trage; demütigst bittend mir die Favör zu erweisen und zu glauben, dass ich mich befleißigen we[r]de die Gnade von Gott zu erlangen, um würdig genennt zu werden
Eurer Majestät demütigste, gehorsame Tochter
Christina.
Stockholm, den 17. April 1648.

French translation (my own):

Sérénissime, bien née Reine,
Madame ma très honorée et très chère Mère,
C'est le départ du secrétaire Schiller qui me porte, en cette occasion, à m'adresser à Votre Majesté par la présente humble lettre, car il s'est mis en route afin d'offrir ses très humbles services à Votre Majesté; et je ne doute nullement que, s'il plaisait à Votre Majesté de faire usage de ses services, il saurait sans conteste qu'il est de son devoir de servir Votre Majesté avec toute fidélité et diligence.

J'ai tenu pour mon devoir de le recommander à Votre Majesté en cette occasion, afin de l'assurer par là de la continuation du respect filial et de la vénération que je porte à lui; la suppliant très humblement de me faire cette grâce et de croire que je m'efforcerai d'obtenir de Dieu la grâce d'être digne d'être appelée
de Votre Majesté
la très humble et obéissante fille
Christine.
Stockholm, le 17 avril 1648.

Swedish translation (my own; using some archaic language):

Durchlauchtigaste, högborna Drottning,
Högtärade, hjärtanskära Frumoder,
Jag är föranledd att för denna gången uppvakta Ers Majestät med mitt ödmjuka brev genom sekreterare Schillers avresa, som har förfogat sig på en resa för att offerera Ers Majestät sin underdånigaste tjänst; ty jag tvivlar ingalunda att, om Ers Majestät skulle behaga begagna sig av hans, skall han utan tvivel veta att det är hans skyldighet att uppvakta Ers Majestät med all trohet och flit.

Jag har ansett det min skyldighet att rekommendera honom till Ers Majestät vid detta tillfälle, för att därigenom försäkra Ers Majestät om kontinuationen av den barnsliga respekt och veneration jag bär Ers Majestät; ödmjukast bedjande att visa mig den favören och att tro att jag skall beflita mig att få Guds nåd att vara värdig att kallas
Ers Majestäts ödmjukaste, hörsamma dotter
Kristina.
Stockholm, den 17 april 1648.

English translation (my own):

Most Serene, High-Born Queen,
My highly honoured and dearly beloved Lady Mother,
I am caused to attend Your Majesty with my humble letter for this time by the departure of secretary Schiller, who has set out on a journey to offer his most submissive service to Your Majesty; for I do not in any way doubt that, should Your Majesty be pleased to make use of his service, he will without a doubt know it is his duty to attend Your Majesty with all fidelity and diligence.

I have considered it my duty to recommend him to Your Majesty on this occasion, to thereby assure Your Majesty of the continuation of the filial respect and veneration I bear Your Majesty; most humbly begging you to show me that favour and to believe that I will strive to obtain the grace from God to be worthy of being called
Your Majesty's most humble, obedient daughter
Kristina.
Stockholm, April 17, 1648.


Above: Kristina.


Above: Maria Eleonora.

Kristina's letter to Samuel Bochart, dated March 12/22 (New Style), 1651

Source:

Brieven van Christina (1626-1689) aan Samuel Bochart (1599-1667) PAP 1 B, pages 6 to 8; original courtesy of the Leiden University Libraries (Universitaire Bibliotheken Leiden)






The letter:

de Stocholme le 22 Mars
1651
Monsieur Bochart, ie Vous dois reponse sur la de[r]niere Vostre, et ie Voudrois pouvoir Vous faire Conoistre, par la presente, iusques au qvel point ie Vous suis oblige[e] de la resolution qve Vous aves prise de venir en ce paıẏs. Sen[s] mentir Monsieur cestoit la plus agreable nouvelle qve ie pouvois reCevoir, et ie ne pretan[ds] poin[t] davoir de plus grande iusqves a ce qve ie puis iouir de celle de Vous Voir. accompange du s.r Valois, ce moment la me donera la satisfac[t]ion qve iay so[u]haitte si long temps, et ce moment me donnera celle que iay desire avec tan[t] dinpacience. mais en attendent qvil arrive ie suis oblige[e] de Vous donner vn advertissemant que ie crois Vous estre fort n[ec]essaire, Cest qve ie Vous Veux prier de nabuzer plus desormais du beau langage Grec pour matribver les Vertus ett qvalites qve ie ne possede pas, ie suis si [...] indigne de lapplication qve Vous faittes Sur ma personne, des oracles qve le divin Platon a prononce en faveur de ces Semblables, qve ie rougis de voir qv'ils sont profanes en mon esgard, Vous faittes tort a la grandeur de Vostre esprit et a Celle du Sien, en ce qve Vous permestes que Certaines preiuges qui Sont trop a mon avantage Vous empechent de Conoistre le peu qve ie veaux, et prenes garde qve Vous ne Vous repenties vn iour davoir este trompe et que Vous naurois de la Confusion de Vous Voiont de trompe. Vo[i]cy lavertissement qve iay Voulu Vous doner, nea[n]moins ie me repens desia de lavoir donne, puisque Cest vne paine perdu[e] et puisque y aiant pensént avec plus d'atencion ie Vois qvė cest en Vain, et qve pour vous detromper des opinions avantageuse[s] qve Vous aves Conceu de moy il faloit Seulement, parler pour me faire Voir, et que Cestoit asse de mon stile et dune simple lestre pour Vous desabuser, Cest pourquoy ie ne Veux pas m'amuser d'effacer de Vostre esprit les Opinions qvi [...] me sont des auantageuses puis qvelle[s] sont fauses, ie me [...] Contente, de mavoir fait Conoistre inhabile Comme ie suis, et ie veux Croire qve Ce-la sufit pour arracher de Vostre esprit des opinions fauses et des avantageuses, pour ẏ planter vne austre qvi m'est [...] avantageuse puisqvelle est Vraie, qvi est Celle [?] qve ie Vous prie de Croire puisque Vous la trouveres telle. Cest Monsieur qve ie Vous prie destre pe[r]suade que Vous me tro[u]veres rien dEstimable en moy qve la seule Volonte de bien faire, et laffection qve iay pour vostre personne, la qvelle Vous trouverois accompange dvn estime infinie pour Vos rares merites, et du desir de pouvoir dignement reCompenser laffection qve Vous aves temoinge a ma personne, et [ie] Vous asseure qve ie Vous Conserverois tousiour[s] inviolablement laffection de
Christine

Mons. Javrois presqve oublie de [Vous] remercier du livre qve Vous me Voules dedier, ie Vous puis asseurer qve ie laccepterois Comme Venant de Vous, et Comme ie dois rece[v]oir l'Ex[c]ellent ouvrage qvi part de Vous et qvi est digne du nom de son auteur.

With modernised spelling (with Kristina's spelling mistakes preserved as much as possible):

De Stockholme [sic], le 22 mars 1651.
Monsieur Bochart,
Je vous dois réponse sur la de[r]nière vôtre, et je voudrais pouvoir vous faire connaître par la présente jusqu'au quel point je vous suis obligé[e] de la résolution que vous avez prise de venir en ce pays. Sen[s] [sic] mentir, Monsieur, c'était la plus agréable nouvelle que je pouvais recevoir, et je ne prétan[ds] [sic] poin[t] d'avoir de plus grande jusqu'à ce que je puis jouir de celle de vous voir. Accompangé [sic] du sieur Valois, ce moment me donnera la satisfac[t]ion que j'ai so[u]haité si longtemps, et ce moment me donnera celle que j'ai désiré avec tan[t] d'inpacience [sic].

Mais, en attendent [sic] qu'il arrive, je suis obligé[e] de vous donner un advertissemant [sic] que je crois vous être fort n[éc]essaire: c'est que je vous veux prier de n'abuser plus désormais du beau langage grec pour m'attribuer les vertus et qualités que je ne possède pas. Je suis si indigne de l'application que vous faites sur ma personne des oracles que le divin Platon a prononcé en faveur de ces semblables que je rougis de voir qu'ils sont profanés en mon égard. Vous faites tort à la grandeur de votre esprit et à celle du sien en ce que vous permettez que certaines préjugés qui sont trop à mon avantage vous empêchent de connaître le peu que je veaux [sic]; et prenez garde que vous ne vous repentiez un jour d'avoir été trompé et que vous n'auriez de la confusion de vous [voir] détrompé.

Vo[i]ci l'avertissement que j'ai voulu vous donner. Néa[n]moins, je me repens déjà de l'avoir donné, puisque c'est une paine perdu[e] [sic] et puisque, y ayant pensé avec plus d'attencion [sic], je vois que c'est en vain et que, pour vous détromper des opinions avantageuse[s] que vous avez conçu de moi, il fallait seulement parler pour me faire voir, et que c'était asse[z] de mon stile [sic] et d'une simple lettre pour vous désabuser.

C'est pourquoi je ne veux pas m'amuser d'effacer de votre esprit les opinions qui me sont désavantageuses, puisqu'elle[s] sont fausses. Je me contente de m'avoir fait connaître inhabile, comme je suis, et je veux croire que cela suffit pour arracher de votre esprit des opinions fausses et désavantageuses pour y planter une autre qui m'est avantageuse puisqu'elle est vraie, qui est celle que je vous prie de croire, puisque vous la trouverez telle.

C'est, Monsieur, que je vous prie d'être pe[r]suadé que vous me tro[u]verez rien d'estimable en moi que la seule volonté de bien faire et l'affection que j'ai pour votre personne, laquelle vous trouverez accompangé [sic] d'un estime infinie pour vos rares mérites et du désir de pouvoir dignement recompenser l'affection que vous avez témoingé [sic] à ma personne; et [je] vous assure que je vous conserverai toujour[s] inviolablement l'affection de
Christine.

Monsieur, j'aurais presque oublié de [vous] remercier du livre que vous me voulez dédier, je vous puis assurer que je l'accepterai, comme venant de vous, et comme je dois rece[v]oir l'ex[c]ellent ouvrage qui part de vous et qui est digne du nom de son auteur.

With modernised spelling:

De Stockholm, le 22 mars 1651.
Monsieur Bochart,
Je vous dois réponse sur la de[r]nière vôtre, et je voudrais pouvoir vous faire connaître par la présente jusqu'au quel point je vous suis obligée de la résolution que vous avez prise de venir en ce pays. Sans mentir, Monsieur, c'était la plus agréable nouvelle que je pouvais recevoir, et je ne préten[ds] point d'avoir de plus grande jusqu'à ce que je puis jouir de celle de vous voir. Accompagné du sieur Valois, ce moment me donnera la satisfac[t]ion que j'ai so[u]haité si longtemps, et ce moment me donnera celle que j'ai désiré avec tant d'impatience.

Mais, en attendant qu'il arrive, je suis obligée de vous donner un avertissement que je crois vous être fort n[éc]essaire: c'est que je vous veux prier de n'abuser plus désormais du beau langage grec pour m'attribuer les vertus et qualités que je ne possède pas. Je suis si indigne de l'application que vous faites sur ma personne des oracles que le divin Platon a prononcé en faveur de ces semblables que je rougis de voir qu'ils sont profanés en mon égard. Vous faites tort à la grandeur de votre esprit et à celle du sien en ce que vous permettez que certaines préjugés qui sont trop à mon avantage vous empêchent de connaître le peu que je veux; et prenez garde que vous ne vous repentiez un jour d'avoir été trompé et que vous n'auriez de la confusion de vous [voir] détrompé.

Vo[i]ci l'avertissement que j'ai voulu vous donner. Néanmoins, je me repens déjà de l'avoir donné, puisque c'est une peine perdu[e] et puisque, y ayant pensé avec plus d'attention, je vois que c'est en vain et que, pour vous détromper des opinions avantageuses que vous avez conçu de moi, il fallait seulement parler pour me faire voir, et que c'était assez de mon style et d'une simple lettre pour vous désabuser.

C'est pourquoi je ne veux pas m'amuser d'effacer de votre esprit les opinions qui me sont désavantageuses, puisqu'elles sont fausses. Je me contente de m'avoir fait connaître inhabile, comme je suis, et je veux croire que cela suffit pour arracher de votre esprit des opinions fausses et désavantageuses pour y planter une autre qui m'est avantageuse puisqu'elle est vraie, qui est celle que je vous prie de croire, puisque vous la trouverez telle.

C'est, Monsieur, que je vous prie d'être pe[r]suadé que vous me tro[u]verez rien d'estimable en moi que la seule volonté de bien faire et l'affection que j'ai pour votre personne, laquelle vous trouverez accompagné d'un estime infinie pour vos rares mérites et du désir de pouvoir dignement recompenser l'affection que vous avez témoigné à ma personne; et [je] vous assure que je vous conserverai toujours inviolablement l'affection de
Christine.

Monsieur, j'aurais presque oublié de [vous] remercier du livre que vous me voulez dédier, je vous puis assurer que je l'accepterai, comme venant de vous, et comme je dois rece[v]oir l'ex[c]ellent ouvrage qui part de vous et qui est digne du nom de son auteur.

Swedish translation (my own):

Från Stockholm, den 22 mars 1651.
Monsieur Bochart,
Jag är skyldig Er ett svar på Ert sista brev, och jag vill med detta låta Er veta hur tacksam jag är för det beslut Ni har fattat att komma till detta land. Utan att ljuga, monsieur, var det de mest behagliga nyheter jag kunde få, och jag gör inga anspråk på något större förrän jag kan njuta av att se Er. I sällskap med monsieur Valois kommer detta ögonblick att ge mig den tillfredsställelse jag så länge har önskat mig, och detta ögonblick kommer att ge mig det jag har önskat mig med så stor otålighet.

Men medan jag väntar på hans ankomst är jag tvungen att ge Er en varning som jag anser vara ytterst nödvändig för Er: nämligen att jag vill be Er att inte längre missbruka det vackra grekiska språket för att tillskriva mig dygder och egenskaper som jag inte besitter. Jag är så ovärdig den tillämpning Ni gör på mig av de orakel som den gudomlige Platon uttalade till förmån för sitt slag att jag rodnar vid att se dem vanhelgas för min skull. Ni gör fel mot Er och hans sinnes storhet genom att låta vissa fördomar, som är alltför fördelaktiga för mig, hindra Er från att veta det lilla jag vill ha; och se till att Ni inte en dag ångrar Er över att ha blivit bedragen och att Ni inte blir förvirrad och ser Er själv tagen ur Er villfarelse i den uppfattningen.

Detta är den varning jag har velat ge Er. Ändå ångrar jag redan att jag har givit den, ty det är ett förlorat fall och eftersom jag, efter att ha tänkt igenom det noggrannare, inser att det är förgäves och att för att ta Er ur de fördelaktiga åsikter Ni har fått om mig, var det bara nödvändigt att tala för att göra mig sedd, och att min stil och ett enkelt brev räckte för att ta Er ur Er villfarelse.

Därför vill jag inte roa mig med att utplåna ur Era tankar de åsikter som är ofördelaktiga för mig, ty de är falska. Jag nöjer mig med att ha gjort mig känd som okunnig, som jag är, och jag vill tro att detta är tillräckligt för att rycka upp falska och ofördelaktiga åsikter ur Era tankar för att istället plantera en annan som är fördelaktig för mig eftersom den är sann, vilket är den jag ber Er att tro på, eftersom Ni kommer att finna att det är så.

Det är, monsieur, som jag ber Er att vara övertygad om att Ni inte finner något värdefullt hos mig annat än min enda vilja att göra gott och den tillgivenhet jag hyser för Er person, vilken Ni kommer att finna åtföljd av en oändlig uppskattning för Era sällsynta förtjänster och önskan att värdigt kunna återgälda den tillgivenhet Ni har visat mig; och jag försäkrar Er att jag alltid okränkbart kommer att tillgivenhet för Er hos
Kristina.

Monsieur, jag glömde nästan att tacka Er för boken Ni vill tillägna mig; jag kan försäkra Er om att jag kommer att acceptera den, ty den kommer ju från Er, och eftersom jag måste ta emot det utmärkta verk som kommer ju från Er och är ju värdigt dess författares namn.

English translation (my own):

From Stockholm, March 22, 1651.
Monsieur Bochart,
I owe you a reply to your last letter, and I would like to let you know by the present one how obliged I am to you for the resolution you have taken to come to this country. Without lying, Monsieur, it was the most agreeable news I could receive, and I do not pretend to anything greater until I can enjoy that of seeing you. Accompanied by Monsieur Valois, this moment will give me the satisfaction I have so long desired, and this moment will give me that which I have desired with so much impatience.

But, while waiting until he arrives, I am obliged to give you a warning that I believe is most necessary for you: it is that I want to beg you to no longer abuse the beautiful Greek language to attribute to me virtues and qualities I do not possess. I am so unworthy of the application you make to me of the oracles that the divine Plato pronounced in favour of his kind that I blush to see them profaned in my regard. You are doing wrong to the greatness of your mind and to that of his by allowing certain prejudices, which are too much to my advantage, to prevent you from knowing the little I want; and take care lest you one day repent of having been deceived and lest you be confused to see yourself undeceived of that notion.

This is the warning I have wanted to give you. Nevertheless, I already repent of having given it, since it is a lost cause and since, having thought about it more carefully, I see that it is in vain and that, to disabuse you of the advantageous opinions you have conceived of me, it was only necessary to speak to make me seen, and that my style and a simple letter were enough to disabuse you.

That is why I do not want to amuse myself by erasing from your mind the opinions that are disadvantageous to me, since they are false. I content myself with having made myself known as unskillful, as I am, and I want to believe that this is enough to uproot from your mind false and disadvantageous opinions in order to plant in their place another that is advantageous to me since it is true, which is the one I beg you to believe, since you will find it to be so.

It is, Monsieur, that I beg you to be persuaded that you will find nothing estimable in me other than my sole will to do good and the affection I have for your person, which you will find accompanied by an infinite esteem for your rare merits and the desire to be able to worthily repay the affection you have testified to my person; and I assure you that I will always inviolably preserve for you the affection of
Kristina.

Monsieur, I almost forgot to thank you for the book you want to dedicate to me; I can assure you that I will accept it, as it comes from you, and as I must receive the excellent work that comes from you and is worthy of the name of its author.


Above: Kristina.


Above: Samuel Bochart.

Note: Valois = Henri Valois (1606-1673), a French philologist and student of classical and ecclesiastical historians.

Sunday, November 30, 2025

Letter forwarded by Kristina to Azzolino, dated March 16/26 (New Style), 1667

Source:

Riksarkivet, page 17 in K 429 (Nr 36)/Alchimia et Astrologia; Azzolinosamlingen; Kungliga arkiv



The letter (with Kristina's handwriting in italics):

Ambstelodami 26 Martij 1667.
Peregrinus Philosophus in uili habitu. Doctori Heluetio remonstrauit, Se lapidem intra triduum perfecisse, biduum in præparacione salis impendit, quod difficillimum est, et medium tantum diem in præparatione sulphuris et mercurij, quod pro puerorum lusu reputandum, totum Simul non expetit sumptus maiores tribus florenis hollandicis.

Post diuturnas preces P[h]ilosophus 36 vel quadraginta annorum in hollandia occidentali prope Sparendam natus, modicum de lapide com̄unicauit seminis milij dimidium, à quo Philosophus adhuc medietatem abstulit, atqz in ignem coniecit, dicens medietatem sufficere, ita ut quasi impalpabilis athomus fuerit, quod Heluetius ceræ inclusit, et sequenti die in præsentia multorum supra quantitatem plumbi in crucibulo liquefacti proiecit, et statim optimum aurum confecit: inconsiderate odiecerat aliquid argenti Heluetius, quod per crucibulum instar aureorum florum se dispersit. Accepit deinde de hoc acero pondus trium solidorum anglicorum, et cum pondere quindecim argenteorum fudit, atqz in aqua forti separauit, hos tres solidos aceri, duos de argento tinxisse reperit, quod aurum in testa cum septem partibus antimonij probatum est, et optimum repertum, at modo nemo scit, quo se Philosophus ille contulerit ⸓

H[el]vetius est vn Medecin de la princesse dorange [sic] qui a escrit Contre la piere[.]

Je vous envoy la Copie de cette lettre qui est escrit[e] dvne homme digne de foix.

With modernised spelling (with Kristina's grammar and spelling mistakes preserved as much as possible):

Amstelodami, 26 martii 1667.
Peregrinus philosophus in vili habitu. Doctori Helvetio remonstravit, se lapidem intra triduum perfecisse, biduum in præparatione salis impendit, quod difficillimum est, et medium tantum diem in præparatione sulphuris et mercurii, quod pro puerorum lusu reputandum, totum simul non expetit sumptus majores tribus florenis Hollandicis.

Post diuturnas preces philosophus 36 vel quadraginta annorum in Hollandia occidentali prope Sparendam natus, modicum de lapide communicavit seminis milii dimidium, a quo philosophus adhuc medietatem abstulit, atque in ignem conjecit, dicens medietatem sufficere, ita ut quasi impalpabilis atomus fuerit, quod Helvetius ceræ inclusit; et sequenti die in præsentia multorum supra quantitatem plumbi in crucibulo liquefacti projecit, et statim optimum aurum confecit. Inconsiderate odjecerat aliquid argenti Helvetius, quod per crucibulum instar aureorum florum se dispersit.

Accepit deinde de hoc acero pondus trium solidorum Anglicorum, et cum pondere quindecim argenteorum fudit, atque in aqua forti separavit. Hos tres solidos aceri, duos de argento tinxisse reperit, quod aurum in testa cum septem partibus antimonii probatum est, et optimum repertum. At modo nemo scit, quo se philosophus ille contulerit.

H[el]vétius est un medecin de la princesse d'Orange [sic] qui a écrit contre la pierre.

Je vous envoie la copie de cette lettre, qui est écrit[e] d'une homme digne de foix [sic].

French translation (my own; Kristina's original French in italics and with regular modernised spelling and grammar):

Amsterdam, le 26 mars 1667.
Un philosophe itinérant, vêtu de vêtements bon marché, montra au docteur Helvétius qu'il avait achevé la pierre en trois jours, passé deux jours à préparer le sel (très difficile) et seulement une demi-journée à préparer le soufre et le mercure (un jeu d'enfant), le tout pour un coût n'excédant pas trois florins hollandais.

Après de longues prières, le philosophe, âgé de 36 ou 40 ans et né dans l'ouest de la Hollande, près de Spaarndam, partagea un peu de la pierre, une demi-graine de millet. Il en retira encore la moitié et la jeta au feu, affirmant que la moitié suffisait. Il en réduisit la quantité à un atome presque impalpable, qu'Helvétius enferma dans de la cire. Le lendemain, devant une foule nombreuse, il jeta un surplus de plomb dans un creuset de plomb en fusion et obtint aussitôt de l'or pur. Helvétius avait imprudemment jeté un peu d'argent, qui se répandit dans le creuset comme des fleurs d'or.

Il prit ensuite de cet érable l'équivalent de trois shillings anglais, les mélangea à quinze pièces d'argent et les sépara dans de l'eau concentrée. Il constata que ces trois shillings étaient teintés avec de l'érable, et que deux d'entre eux étaient en argent. Ce dernier, testé dans un récipient contenant sept parties d'antimoine, se révéla être le meilleur. Mais à ce jour, nul ne sait ce qu'est devenu ce philosophe.

H[el]vétius est un medecin de la princesse d'Orange [sic] qui a écrit contre la pierre.

Je vous envoie la copie de cette lettre, qui est écrit[e] d'une homme digne de foi.

Dutch translation (my own):

Amsterdam, 26 maart 1667.
Een rondreizende filosoof in goedkope kleren. Hij toonde dokter Helvetius dat hij de steen binnen drie dagen had voltooid, twee dagen had besteed aan de bereiding van het zout, wat zeer moeilijk is, en slechts een halve dag aan de bereiding van de zwavel en het kwikzilver, wat als kinderspel beschouwd mag worden, alles bij elkaar niet meer dan drie Hollandse florijnen kostte.

Na langdurige gebeden deelde de filosoof — die 36 of 40 jaar oud was en geboren in West-Holland, nabij Spaarndam — een klein stukje van de steen af, ter grootte van een halve gierstkorrel. Hiervan verwijderde de filosoof echter nog eens de helft, die hij in het vuur wierp met de woorden dat de helft volstond; zo bleef er slechts een vrijwel ongrijpbaar atoom over, dat Helvetius in was insloot. De volgende dag wierp hij, in het bijzijn van velen, een overmaat aan lood in een smeltkroes vol gesmolten lood, en maakte daaruit onmiddellijk het fijnste goud. Helvetius had onbedachtzaam wat zilver weggeworpen, dat zich als gouden bloemen door de smeltkroes verspreidde.

Vervolgens nam hij van deze esdoorn een gewicht ter waarde van drie Engelse shillings, goot dit samen met een gewicht van vijftien zilverstukken en scheidde het in sterk water. Hij ontdekte dat deze drie shillings met esdoorn waren gekleurd en dat twee ervan uit zilver bestonden; dit werd getest in een vat met zeven delen antimoon en bleek van de allerbeste kwaliteit te zijn. Maar tot op de dag van vandaag weet niemand waar die filosoof naartoe is gegaan.

Helvetius is arts van de Prinses van Oranje [sic], die geschreven heeft tegen de steen.

Ik stuur u een kopie van deze brief, die geschreven is door een man die het vertrouwen waard is.

Swedish translation (my own):

Amsterdam, den 26 mars 1667.
En vandrande filosof i billiga kläder. Han visade doktor Helvetius att han hade färdigställt stenen på tre dagar, tillbringat två dagar med att förbereda saltet, vilket är mycket svårt, och bara en halv dag med att förbereda svavel och kvicksilver, vilket borde betraktas som en barnlek, då allt detta inte krävde mer än tre holländska floriner.

Efter långa böner delade filosofen, som var 36 eller 40 år gammal och född i västra Holland, nära Spaarndam, lite av stenen, ett halvt hirsfrö, från vilket filosofen fortfarande tog bort hälften, och kastade det i elden och sade att hälften var tillräckligt, så att det var nästan en omärkbar atom, som Helvetius inneslöt i vax; och följande dag, i mångas närvaro, kastade han ett överskott av bly i en degel av smält bly och tillverkade omedelbart det finaste guldet. Helvetius hade tanklöst kastat bort lite silver, som spred sig genom degeln likt gyllene blommor.

Sedan tog han från denna lönn en vikt på tre engelska shilling, hällde den med en vikt på femton silvermynt och skilde den i starkt vatten. Han fann att dessa tre shilling var färgade med lönn, och två av dem var gjorda av silver, vilket testades i ett kärl med sju delar antimon och befanns vara det bästa. Men ännu vet ingen vart den filosofen har tagit vägen.

Helvetius är läkare åt prinsessan av Oranien [sic] som har skrivit mot stenen.

Jag sänder Er en kopia av detta brev, som är skrivet av en man värdig tro.

English translation (my own):

Amsterdam, March 26, 1667.
A wandering philosopher in cheap clothes. He showed Dr. Helvetius that he had completed the stone within three days, spent two days in preparing the salt, which is very difficult, and only half a day in preparing the sulphur and mercury, which should be considered child's play, all together requiring no more than three Dutch florins.

After long prayers, the philosopher, who was 36 or 40 years old and was born in western Holland, near Spaarndam, shared a little of the stone, half a millet seed, from which the philosopher still removed half, and threw it into the fire, saying that half was enough, so that it was almost an impalpable atom, which Helvetius enclosed in wax; and the following day, in the presence of many, he threw an excess of lead into a crucible of molten lead, and immediately made the finest gold. Helvetius had thoughtlessly discarded some silver, which scattered itself through the crucible like golden flowers.

He then took from this maple a weight of three English shillings, and poured it with a weight of fifteen silver pieces, and separated it in strong water. He found that these three shillings were dyed with maple, and two of them were made of silver, which was tested in a vessel with seven parts of antimony, and was found to be the best. But as of yet, no one knows where that philosopher has gone.

Helvetius is a doctor to the Princess of Orange [sic] who has written against the stone.

I am sending you a copy of this letter, which is written by a man worthy of faith.


Above: Kristina.


Above: Cardinal Decio Azzolino.


Above: Helvetius (Johann Friedrich Schweitzer).

Notes: The stone = the philosopher's stone, a mythic alchemical substance capable of turning base metals such as lead or mercury into gold or silver. Alchemists believed that it could be used to make an elixir of life which made possible rejuvenation and immortality.

Helvetius = Johann Friedrich Schweitzer (1630-1709), a Dutch physician and alchemical writer of German extraction. He is known for his books Ichts aus Nichts, für alle Begierigen der Natur (1655), Vitulus Aureus (The Golden Calf, 1667; published under the pseudonym Joakim Philander), and Miraculo transmutandi Metallica (1667).

After Helvetius moved to The Hague, he became physician to Prince Willem of Orange-Nassau, the future King William III of England (1650-1702). The only previous Princess of Orange at the time this letter was written was Mary Henrietta of England (born 1631), who had already passed away in 1660. The next one would be Queen Mary II of England (1662-1694), who became Princess of Orange when she married Willem/William in 1677.

Friday, November 7, 2025

Kristina's handwritten note, signed by Pietro Antonio Bandiera, dated February 24/March 5 (New Style), 1688

Source:

Riksarkivet, page 8 in K 429 (Nr 36)/Alchimia et Astrologia; Azzolinosamlingen; Kungliga arkiv



The letter:

Roma 5 Marzo 1688
ho dato al Band[i]era Cento cinquanta Scudi per pagarlo dei suoi avanzi estr[a]ordinarij del anno passato et Jl sopra piu a bon Conto delli sette Cento Scudi che si Doueranno pagar se con Jl Contratto stabilito per la mia stilleria[.]

Jl avanzo estr[a]ordinario suo per lanno 1687 importa Otta[n]ta Scudi il sopra piu delli delli [sic] detti 150 scudi Va a bon Conto del lanno presente
Jo Pietro Ant[oni]o Bandiera
[...]

With modernised spelling:

Roma, 5 marzo 1688.
Ho dato al Band[i]era cento cinquanta scudi per pagarlo dei suoi avanzi estr[a]ordinari del anno passato ed il soprappiù a bon conto delli sette cento scudi, che si dovranno pagarse con il contratto stabilito per la mia stilleria.

Il avanzo estr[a]ordinario suo per l'anno 1687 importa otta[n]ta scudi, il soprappiù delli detti 150 scudi va a bon conto dell'anno presente.
Io, Pietro Antonio Bandiera, [...].

French translation (my own):

Rome, le 5 mars 1688.
J'ai donné à Bandiera cent cinquante écus pour régler ses dépenses extraordinaires de l'année écoulée, et le reste à titre d'acompte sur les sept cents écus dus en vertu du contrat établi pour ma distillerie.

Son excédent extraordinaire pour l'année 1687 s'élève à quatre-vingts écus; le reste desdits 150 écus est imputé à l'année présent.
Je, Pierre-Antoine Bandiera, [...].

Swedish translation (my own):

Rom, den 5 mars 1688.
Jag har givit Bandiera etthundrafemtio scudi för att täcka hans extraordinära utgifter från det gångna året, och resten som förskott på de sjuhundra scudi som skall betalas enligt det upprättade kontraktet för mitt destilleri.

Hans extraordinära överskott för år 1687 uppgår till åttio scudi; resten av nämnda 150 scudi krediteras mot innevarande år.
Jag, Pietro Antonio Bandiera, [...].

English translation (my own):

Rome, March 5, 1688.
I have given Bandiera one hundred and fifty scudi to settle his extraordinary expenses from the past year, and the remainder as an advance payment toward the seven hundred scudi due under the established contract for my distillery.

His extraordinary surplus for the year 1687 amounts to eighty scudi; the remainder of the said 150 scudi is credited against the present year.
I, Pietro Antonio Bandiera, [...].


Above: Kristina.

Thursday, October 16, 2025

Account of the year 1640 from an outline for Kristina's regnal biography, with Kristina's comments

Sources:

Bibliothèque interuniversitaire (Montpellier); Manuscrits de la reine Christine; XII: Miscellanea politica; Miscellanea politica; 3: Mémoire de ce qu'il s'est passé pendant le règne de la reine, con note aggiunte della regina nel fine (digitisation pages 174v-175r to 176v-177r)


Christine (1626-1689 ; reine de Suède), Manuscrits de la reine Christine: Miscellanea politica, : , 1601-1700.

The Foli@ online digital heritage library is here:


Copyright SCDI-UPV - Collections Université de Montpellier (shelfmark H 258).

Mémoires concernant Christine, reine de Suède, volume 3, pages 196 to 198, compiled and edited by Johan Arckenholtz, 1759; original at the National Library of Naples (Biblioteca Nazionale Vittorio Emanuele III)


This outline for Kristina's biography, with comments added by Kristina herself, was published in 1759 by Johan Arckenholtz in volume 3 of his four-part series focusing on Kristina's life. I have added Kristina's comments, italicised and in parentheses, next to the passages that she commented on.

The outline:

1640.
1. Au commencement de cett' anneé Se fist la Diete a NyKoping, oú on conclut 1. de la guerre en Allemagne. 2. de la prescription ou recrute pour la milice. 3. de la Cauallerie qui doit maintenir la Noblesse. 4. de la Continuation de l'Jmposition Sur les battailles pour 2. ans, et de l'immunité de cette imposition pour la noblesse, dans leurs maisons de residence. 5. de la Contribution de bleds. 5. on donnoit Resolution aux Estats Sur leur plaintes. 6: Sur les plaintes contre l'Euesque de Westerås. 7. on donnoit des Jnstructions aux Gouuerneurs de[s] Prouinces pour faire une liste et Specification des familles; de ce qu'il peuuent Semer par an; du nombre de leurs bestailles, afin de S'en regler dans l'imposition des fraudes dans vne imposition; On en exemptoit les residences des Nobles; on fist vne Taxe de ce que chacun deuoit payer; on prescrit le temps au quel on deuoit payer; et on ordonnoit les gages pour les Commissaires et les ministres de cette exaction.

2. On fist des Edits 1. pour les patrons de[s] Barques et vaisseaux. 2. de la Gabelle 3. d'edifier 4.re Eglises en Lapponie comme aussi des maisons pour la demeure des prestres. On y ordonnoit deux foires par an; et donnoit priuilege[s] pour ceux qui voudroi[en]t bastir aux places de ces foires. 4. On donnoit aux paysans Sous la dependence de l'hospital de Danwyk, le mesme priuilege dont les Sujets de[s] Nobles jouissent. 5. On fist des ordonnances Sur la préparation de Cuiure a Awestafors, et Sur l'augmentation a 5. liure[s] ou Mark[s] Sur le Skippond. 6. On reigloit les Contributions que les officiers doiuent auoir de[s] biens ou terres assigneés aux Soldats, et on fist defance aux Officiers de ne pas Se Seruir pour leur commodité propre, des Soldats.

(Cette anne on deputa deux Senateurs a la reine pour luy proposer de la part du Senant Son mariage ou lelexteur de Brandebourg aspiroit luy offrant de grans auantages, la Reine y repondit auec beaucopp de fermete [...] d'esprit et de de [sic] sagesse et le refusa tout net)

3. Une alliance fust fait entre la Suede et Portugal par le Grand Chancellier, Pierre Baneer et et Clas flemming, deputes pour cet effet et l'ambassadeur du Nouueau Roy de Portugal + fust receu le 29. Juillet. cett' annee. L'Ambassadeur qui la Signoit estoit francesco Sousa Cortino.

4. Jtem vne alliance entre la Suede et l'Hollande. 1. d'une libre nauigation. 2. de[s] moyens pour remedier aux obstacles qu'y pourroient y entrevenir. 3. de Secours mutuels en temps de guerre. 4. de l'obligation a procurer l'auantage l'vne de l'autre, et d'en detourner les prejudices. 6. que l'un ne doit pas donner du Secours a l'ennemy de l'autre. 7. jusques ou on pourroit trafiquer dans auec les ennemis des Alliés de la Suede et d'Hollande. 8. du libre Trafique pour les Suedois en Hollande, et des Hollandois en Suede. 9. de la Domination Sur la mer Baltique. 10. de l'immunité reciproque des Sujects de Suede en Hollande, et des Hollandois en Suede. 11. de[s] Limites pour la Negotiation dans l'un pays et l'autre. 12. des heritages que les parents auront de ceux qui meurent en Suede et en Hollande. 13. qu'on procurera la justice aux Sujects de l'un et de l'autre comme a Ses Sujects mesmes. 14. que cett alliance ne prejudiciera pas aux autres alliances. 14. du Consentement mutuel a la Paix auec les ennemis. 15. que la Suede aura un Resident en Hollande, et l'Hollande un en Suede. 16. des raisons de cette alliance. 17. de ceux qui y veulent concourrir et estre compris, et 18. de la Ratification qui en doit Suiure en 6. Sepmaines, apres le jour du 1. de Sept[embre] que cette alliance fust conclüe.

5. Peu apres cette alliance les Commissaires firent un accord de 6. articles touchant le 4.e point de l'alliance du Secours contre les ennemis.

6. Le Conte Jean Oxenstiern fust fait Senateurs [sic] cett' anneé,

7. Et 3. personnes annoblies.

8. La Reine Mere partit de Suede et S'en alloit a Gottorp. (elle partit deux anne[s] plustost)

9. Le Prince Palatin Charles Louys qui estoït en arrest en france fust relaxé par l'Jntercession de la Reine.

10. Les Hollandois armerent pour ouurir le Sund. Les vaisseaux de Suede ne voulurent pas estre visités de[s] Danois dans le Sund; mais firent leur descharge Sur 2. Galeres de Danemarc, et les menerent en Suede[.]

11. Le Prince d'Hesse Cassel fist alliance auec la Suede, et le Prince Son fils alloit en Suede aprés la mort et l'enterrement du Pere.

12. Dans la Diete de Regensbourg Ratisbonne on Consentoit de faire une amnestie auec la Suede et de luy donner Six Tonneaux d'Or en Recompence.
fin de l'an 1640.

With modernised spelling:

1640.
1. Au commencement de cette année se fit la Diète à Nyköping, où on conclut:

1. de la guerre en Allemagne;

2. de la prescription ou recrue pour la milice;

3. de la cavalerie qui doit maintenir la noblesse.

4. De la continuation de l'imposition sur les batailles pour 2 ans, et de l'immunité de cette imposition pour la noblesse, dans leurs maisons de résidence.

5. De la contribution de bleds.

5. On donnait résolution aux États sur leur plaintes.

6. Sur les plaintes contre l'évêque de Västerås.

7. On donnait des instructions aux gouverneurs des provinces pour faire une liste et spécification des familles, de ce qu'il peuvent semer par an, du nombre de leurs bétails, afin de s'en régler dans l'imposition des fraudes dans une imposition. On en exemptait les résidences des nobles; on fit une taxe de ce que chacun devait payer; on prescrit le temps auquel on devait payer; et on ordonnait les gages pour les commissaires et les ministres de cette exaction.

2. On fit des édits:

1. pour les patrons des barques et vaisseaux;

2. de la gabelle;

3. d'édifier quatre églises en Laponie, comme aussi des maisons pour la demeure des prêtres. On y ordonnait deux foires par an et donnait privilèges pour ceux qui voudraient bâtir aux places de ces foires.

4. On donnait aux paysans sous la dépendence de l'hôpital de Danvik le même privilège dont les sujets des nobles jouissent.

5. On fit des ordonnances sur la préparation de cuivre à Avestafors et Sur l'augmentation à 5 livres ou marcs sur le skippund.

6. On réglait les contributions que les officiers doivent avoir des biens ou terres assignées aux soldats, et on fit défense aux officiers de ne pas se servir pour leur commodité propre des soldats.

(Cette année on députa deux sénateurs à la reine pour lui proposer de la part du Sénant [sic] son mariage, où l'élexteur [sic] de Brandebourg aspirait, lui offrant de grands avantages. La reine y répondit avec beaucopp [sic] de fermeté d'esprit et de de [sic] sagesse et le refusa tout net.)

3. Une alliance fut fait entre la Suède et Portugal par le grand chancelier, Pierre Banér et Claes Fleming, deputés pour cet effet; et l'ambassadeur du nouveau roi de Portugal fut reçu le 29 juillet cette année. L'ambassadeur qui la signait était Francisco Sousa Coutinho.

4. Item une alliance entre la Suède et la Hollande, 1. d'une libre navigation;

2. des moyens pour remedier aux obstacles qui pourraient y entrevenir.

3. De secours mutuels en temps de guerre.

4. [et 5.] De l'obligation à procurer l'avantage l'une de l'autre, et d'en detourner les préjudices.

6. Que l'un ne doit pas donner du secours à l'ennemi de l'autre.

7. Jusqu'ou on pourrait trafiquer avec les ennemis des alliés de la Suède et de Hollande.

8. Du libre trafic pour les Suédois en Hollande et des Hollandais en Suède.

9. De la domination sur la mer Baltique.

10. De l'immunité réciproque des sujets de Suède en Hollande et des Hollandais en Suède.

11. Des limites pour la négociation dans l'un pays et l'autre.

12. Des héritages que les parents auront de ceux qui meurent en Suède et en Hollande.

13. Qu'on procurera la justice aux sujets de l'un et de l'autre comme à ses sujets mêmes.

14. Que cette alliance ne préjudiciera pas aux autres alliances.

14. Du consentement mutuel à la paix avec les ennemis.

15. Que la Suède aura un résident en Hollande et la Hollande un en Suède.

16. Des raisons de cette alliance.

17. De ceux qui y veulent concourir et être compris, et

18. de la ratification qui en doit suivre en 6 semaines après le jour du 1 de septembre que cette alliance fut conclue.

5. Peu apres cette alliance les commissaires firent un accord de 6 articles touchant le quatrième point de l'alliance du secours contre les ennemis.

6. Le comte Jean Oxenstiern[a] fut fait sénateur cette année,

7. et 3 personnes annoblies.

8. La reine-mère partit de Suède et s'en allait à Gottorp. (Elle partit deux année[s] plutôt.)

9. Le prince palatin Charles-Louis, qui était en arrêt en France, fut relâché par l'intercession de la reine.

10. Les Hollandais armèrent pour ouvrir le Sund. Les vaisseaux de Suède ne voulurent pas être visités des Danois dans le Sund, mais firent leur décharge sur 2 galères de Danemark et les menèrent en Suède.

11. Le prince de Hesse-Cassel fit alliance avec la Suède, et le prince son fils allait en Suède après la mort et l'enterrement du père.

12. Dans la Diète de Ratisbonne on consentait de faire une amnestie avec la Suède et de lui donner six tonneaux d'or en récompense.
Fin de l'an 1640.

Arckenholtz's transcript of the outline:

L'AN MDCXL.
I. Au commencement de cette année se tint la Diette à Nycöping, où l'on traita, 1. de la guerre en Allemagne; 2. de la recrue des Troupes; 3. de la Cavalerie que la Noblesse doit entretenir; 4. de la continuation de l'imposition sur les Bestiaux pendant deux ans, & de l'immunité de cet impôt pour la Noblesse, quant à ses maisons de résidence; 5. de la contribution des bleds. 6. Résolutions sur les plaintes portées par les Députés des Etats, & 7. sur les plaintes contre l'Evêque de Westerås. 8. Instruction donnée aux Gouverneurs des Provinces pour faire le dénombrement des familles dans leurs ressorts; spécifier ce que chacune peut semer par an, & le nombre de leur bêtail, pour servir de Régle dans l'imposition des deniers à lever là-dessus. On mit des peines pour ceux qui commettroient des fraudes dans cette imposition: on en exemtoit les résidences des Nobles. On fit une taxe de ce que chacun devoit payer, & on ordonna les gages pour les Receveurs de cette contribution.

II. On fit des Réglemens, 1. pour les Patrons des Barques & des Vaisseaux; 2. pour la Gabelle; 3. pour bâtir quatre Eglises en Lapponie, comme aussi des maisons pour la demeure des Ministres de l'Evangile. On y ordonna deux Foires par an, & on accorda des priviléges pour ceux qui voudroient bâtir des maisons dans les lieux où ces Foires devoient se tenir. 4. On donna aux Paysans, sous la dépendance de l'Hôpital de Danwik, le même privilége dont jouissoient les Sujets des Nobles. 5. On dressa des Ordonnances sur la préparation du cuivre à Avestafort, & sur l'augmentation de cinq livres ou marcs sur le Skippond. 6. On régla les Contributions que les Officiers devoient tirer des Biens ou Terres assignées aux Militaires, & l'on fit défense aux Officiers de se servir des Soldats pour leur propre commodité.

III. Alliance entre la Suède & le Portugal par le Ministére du Grand-Chancelier Oxenstierna, des Sénateurs Pierre Baner & Claes Flemming, Deputés pour cet effet, & de l'Ambassadeur du nouveau Roi de Portugal, qui fut reçu le 29. Juillet de cette année. Il s'appelloit Francesco Sousa Cortino.

IV. L'Alliance entre la Suède & la Hollande contenoit les Articles suivans. 1. Une libre navigation. 2. Les moyens de remédier aux obstacles qui pourroient y intervenir. 3. Les secours mutuels en tems de guerre. 4. & 5. L'obligation de procurer l'avantage l'un de l'autre, & d'en détourner les préjudices. 6. Que l'un ne devoit pas donner du secours à l'Ennemi de l'autre. 7. Jusqu'où l'on pourroit trafiquer avec les Ennemis de la Suède & de la Hollande. 8. Le libre trafic des Suédois en Hollande, & des Hollandois en Suède. 9. La domination sur la Mer Baltique. 10. L'immunité réciproque des Sujets de Suède en Hollande, & des Hollandois en Suède. 11. Les limites pour le commerce dans les Pays des deux Hauts Contractans. 12. Les héritages que les Parens auroient à prétendre de ceux qui viendroient à mourir en Suède & en Hollande. 13. Qu'on procureroit réciproquement la justice aux Sujets de l'une & de l'autre Nation, comme à ses propres Sujets. 14. Le consentement mutuel pour la Paix avec les Ennemis. 16. Que la Suède entretiendroit un Résident en Hollande, & la Hollande un en Suède. 17. Les raisons & les motifs de cette Alliance. 18. Ceux qui voudroient y entrer & y être compris. Et 19. la ratification qui en devoit être faite six semaines après le jour du 1. Septembre que ce Traité fut conclu.

V. Peu après cette Alliance, les Commissaires de part & d'autre s'accordérent sur l'Article de cette Alliance touchant les secours à donner contre les Ennemis.

VI. Le Comte Jean Oxenstierna fut fait Sénateur cette année (Cette année, on députa deux Sénateurs à la Reine pour lui proposer de la part du Sénat son mariage, où l'Electeur de Brandebourg aspéroit, lui offrant de grands avantages. La Reine y répondit avec beaucoup de fermeté d'esprit & de sagesse, & le refusa tout net.), & trois personnes furent annoblies.

VII. La Reine-Mére partit de Suède, & s'en alla à Gottorp. (Elle partit deux années plutôt.)

VIII. Le Prince Palatin Charles-Louis, qui étoit aux arrêts en France, fut relâché par l'intercession de la Reine.

IX. Les Hollandois armérent pour s'ouvrir le passage du Sund. Les Vaisseaux Suédois, ne voulant pas être visités au Sund par ceux de Dannemarc, firent leurs décharges sur deux Galéres Danoises, s'en saisirent, & les amenérent en Suède.

X. Le Prince de Hesse-Cassel fit Alliance avec la Suède.

XI. Dans la Diette à Ratisbonne on délibéra si on régleroit l'Accommodement avec la Suède, & si on lui donneroit six tonnes d'or en récompense.

English translation (my own):

1640.
1. At the beginning of this year the Riksdag was held at Nyköping, where it was concluded:

1. of the war in Germany;

2. of the prescription or recruit for the militia;

3. cavalry which must maintain the nobility.

4. Of the continuation of the imposition on battles for 2 years, and of the immunity from this imposition for the nobility, in their houses of residence.

5. From the contribution of villages.

5. The Estates were resolved on their complaints.

6. On complaints against the Bishop of Västerås.

7. Instructions were given to the governors of the provinces to make a list and specification of families, of what they can sow per year, of the number of their livestock, in order to settle in the imposition of frauds in an imposition. The residences of the nobles were exempted; a tax was made of what each person had to pay; one prescribed the time at which we had to pay; and pledges were ordered for the commissioners and ministers of this exaction.

2. Edicts were made:

1. for the skippers of boats and vessels;

2. the salt tax;

3. to build four churches in Lappland, as well as houses for the residence of the priests. Two fairs were held there per year and privileges were given to those who wanted to build on the site of these fairs.

4. The peasants under the dependence of Danviken Hospital were given the same privilege that the subjects of the nobles enjoy.

5. Ordinances were made on the preparation of copper at Avestafors and on the increase to 5 pounds or marks on the ship-pound.

6. The contributions that the officers must have from the goods or lands assigned to the soldiers were regulated, and the officers were forbidden from using the soldiers for their own convenience.

(This year two senators were deputed to the Queen to propose to her, on behalf of the Senate, her marriage, to which the Elector of Brandenburg aspired, offering her great advantages. The Queen responded with great firmness of mind and wisdom and refused it outright.)

3. An alliance was made between Sweden and Portugal by the Grand Chancellor, Per Banér and Claes Fleming, deputies for this purpose; and the ambassador of the new King of Portugal was received on July 29 this year. The ambassador who signed it was Francisco Sousa Coutinho.

4. Item an alliance between Sweden and Holland, 1. of free navigation;

2. means to remedy any obstacles that may arise.

3. Mutual aid in time of war.

4. [and 5.] Of the obligation to obtain the advantage of one another, and to deflect the prejudices.

6. That one should not give aid to the enemy of the other.

7. How far one could trade with the enemies of the allies of Sweden and Holland.

8. Free movement for Swedes in Holland and Dutch people in Sweden.

9. Domination over the Baltic Sea.

10. Of the reciprocal immunity of subjects of Sweden in Holland and of the Dutch in Sweden.

11. Limits on trading in either country.

12. Inheritances that relatives will have from those who die in Sweden and Holland.

13. That justice will be procured for the subjects of both as well as for their own subjects.

14. That this alliance will not prejudice other alliances.

14. From mutual consent to peace with enemies.

15. That Sweden will have a resident in Holland and Holland one in Sweden.

16. The reasons for this alliance.

17. Of those who want to compete and be understood, and

18. of the ratification which must follow in 6 weeks after the day of September 1 that this alliance was concluded.

5. Shortly after this alliance the commissioners made an agreement of 6 articles touching the fourth point of the alliance of relief against enemies.

6. Count Johan Oxenstierna was made senator this year,

7. and 3 people ennobled.

8. The Queen Mother left Sweden and went to Gottorp. (She left two years earlier.)

9. Prince Palatine Karl Ludwig, who was under arrest in France, was released through the intercession of the Queen.

10. The Dutch armed to open the Sound. The Swedish ships did not want to be visited by the Danes in the Sound, but took their discharge on 2 Danish galleys and took them to Sweden.

11. The prince of Hesse-Kassel made an alliance with Sweden, and the prince, his son, went to Sweden after the death and burial of the father.

12. In the Diet of Regensburg one agreed to make an amnesty with Sweden and to give it six barrels of gold as a reward.
End of the year 1640.


Above: Kristina.


Above: Maria Eleonora.

Notes: Danviken Hospital was a hospital, insane asylum and later a retirement home that was in operation from 1558 to 1861. The current building was built between 1718 and 1725 and functioned as an insane asylum from the 1740s onward. The buildings started to decay over the years, leading to the facility having its residents moved out, and it was closed down in 1863. It was renovated in 2009 and is now used as an art gallery.

Kristina's note on her mother's escape from Sweden is incorrect. Maria Eleonora escaped on July 29/August 8 (Old Style), 1640. It is possible that Kristina still had some lingering trauma from that abandonment that might have caused her to misremember the year it happened.