Source:
Riksarkivet, pages 38 to 39 in K 85; Ingångna skrivelser; Drottning Maria Eleonora; Svenska drottningars arkivaliesamlingar i riksarkivet; Kungliga arkiv
The letter:
Durchleu[ch]tige Königin, Hochgeerte
Hert[z] libste Frav Mutter,
Jch mus beKennen das, in abferti[g]ung des Petter forbi Jch Wol etWas Zu lange Ver Weillet, Hoffe aber E Mtt. Werden es Zum besten Vormerken Wen sie Consideriren die vngelegen heit diser Zeiten Welche, nur fast Keine stunde rhu[e] geben nach meinen Wünsch für expedition im ehr folgen Zu besse[r]n, Was anbelanget die emter so E Mtt Von mir begeren in Pommeren theil hafft Zu Werden, So Kan Jch E Mtt Vorsichren das es meine Hogste freude Were ahn E Mtt. Hertzen Contentement Zu arbeiten, Vndt Hette mich auch dismal gern darauff resolviret, Wan es Sich durch des forbi Person (als einen der E Mtt mitt Keinen dinste dinst obligiret ist) Sich hett[e] Thun lassen, aber Jch Habe die antWort ferWeillet Weil Jch gern Wolte das E M an dem ortt also solten erhalten Werden das ess E Mtt. Vndt Mir Keinne schade Were, Worum dan Jch mitt E. Mtten. oder des Churfursten Ldn., b[e]dienten (Wo Jemant in der sache her geschicket Were / in Welchen fal, ich hoffe in der tatt zu er W[e]issen meine hertzliche beg[i]erd[e] E. Mtt. in allen mughlichen dingen Zu Wi[l]farren, Vndt mit der tat Zu erWeissen das [ich] bin Vndt Vorbleibe bis ins tott
E Mtt
dinstWillige ge
horsame tochter
Christina mp
With modernised spelling (with Kristina's spelling mistakes preserved as much as possible):
Durchlau[ch]tige Königin,
Hochgeehrte, herzliebste Frau Mutter,
Ich müss bekennen dass, in Abferti[g]ung des Peter Forbi, ich wohl etwas zu lange verweilt; hoffe aber Eure Majestät werden es zum Besten vormerken [sic], wenn sie konsiderieren die Ungelegenheit dieser Zeiten, welche nur fast keine Stunde Rhu[e] [sic] geben nach meinen Wünsch für Expedition im Erfolgen zu besse[r]n.
Was anbelangt die Ämter so Eure Majestät von mir begehren in Pommeren [sic] teilhaft zu werden, so kann ich Eurer Majestät vorsichren [sic], dass es meine hogste [sic] Freude wäre an Eurer Majestät Herzen Kontentement zu arbeiten; und hätte mich auch diesmal gern darauf resolviert, wann es sich durch des Forbi Person (als Einen der Eurer Majestät mit keinen Dienst obligiert ist) sich hätt[e] tun lassen. Aber ich habe die Antwort ferweilt [sic], weil ich gern wollte, dass Eure Majestät an dem Ort also sollten erhalten werden, dass es Eurer Majestät und mir keine Schade wäre, worum dann ich mit Eurer Majestäten oder des Kurfursten [sic] Liebden B[e]dienten (wo jemand in der Sache her geschickt wäre) — in welchen Fall ich hoffe in der Tat zu erw[e]isen meine herzliche Beg[i]erd[e], Eurer Majestät in allen muglichen [sic] Dingen zu wi[ll]fahren und mit der Tat zu erweisen, dass [ich] bin und vorbleibe [sic] bis in's Tod
Eurer Majestät
dienstwillige, gehorsame Tochter
Christina, m. p.
With modernised spelling:
Durchlau[ch]tige Königin,
Hochgeehrte, herzliebste Frau Mutter,
Ich müss bekennen dass, in Abferti[g]ung des Peter Forbi, ich wohl etwas zu lange verweilt; hoffe aber Eure Majestät werden es zum Besten vermerken, wenn sie konsiderieren die Ungelegenheit dieser Zeiten, welche nur fast keine Stunde Ruh[e] geben, nach meinen Wünsch für Expedition im Erfolgen zu besse[r]n.
Was anbelangt die Ämter so Eure Majestät von mir begehren in Pommern teilhaft zu werden, so kann ich Eurer Majestät versichern, dass es meine höchste Freude wäre an Eurer Majestät Herzen Kontentement zu arbeiten; und hätte mich auch diesmal gern darauf resolviert, wann es sich durch des Forbi Person (als Einen der Eurer Majestät mit keinen Dienst obligiert ist) sich hätt[e] tun lassen. Aber ich habe die Antwort verweilt, weil ich gern wollte, dass Eure Majestät an dem Ort also sollten erhalten werden, dass es Eurer Majestät und mir keine Schade wäre, worum dann ich mit Eurer Majestäten oder des Kurfürsten Liebden B[e]dienten (wo jemand in der Sache her geschickt wäre) — in welchen Fall ich hoffe in der Tat zu erw[e]isen meine herzliche Beg[i]erd[e], Eurer Majestät in allen möglichen Dingen zu wi[ll]fahren und mit der Tat zu erweisen, dass [ich] bin und verbleibe bis in's Tod
Eurer Majestät
dienstwillige, gehorsame Tochter
Christina, m. p.
French translation (my own):
Sérénissime Reine,
Madame ma très honorée, très chère Mère,
Je dois confesser que, dans l'expédition de Pierre Forbus, je me suis quelque peu attardée, peut-être un peu trop longtemps; mais j'espère que Votre Majesté l'interprétera de la manière la plus favorable, en considérant les inconvénients de l'époque actuelle, qui ne m'accorde guère une heure de paix, ainsi que mon souhait d'assurer le succès de l'expédition.
Pour ce qui est des districts de Poméranie que Votre Majesté désire obtenir de ma part, je puis assurer à Votre Majesté qu'il serait ma plus grande joie d'œuvrer à combler le cœur de Votre Majesté; et je me serais volontiers résolu à le faire en cette occasion également, s'il avait été possible d'y parvenir par l'entremise de la personne de Forbus (lui qui n'est obligé à Votre Majesté d'aucun service). Mais j'ai différé ma réponse, car je souhaitais vivement que Votre Majesté fût accueillie en ce lieu d'une manière qui ne causât de préjudice ni à Votre Majesté ni à moi-même; c'est pourquoi je préférerais en discuter avec les serviteurs de Votre Majesté ou ceux de Sa Dilection l'électeur (au cas où quelqu'un serait dépêché ici au sujet de cette affaire) — en pareil cas, j'espère démontrer par les actes mon désir sincère d'obéir à Votre Majesté en toute chose possible, et prouver par les faits que je suis et demeure, jusqu'à la mort,
de Votre Majesté
la servile, obéissante fille
Christine, m. p.
Swedish translation (my own; using some archaic language):
Durchlauchtigaste Drottning,
Högtärade, hjärtanskäraste Frumoder,
Jag måste bekänna att jag, i Peter Forbus' avfärdigande, har dröjt något för länge; men jag hoppas att Ers Majestät förmärker det till det bästa när Ni konsidererar olägenheten i dessa tider, som fast ger en ingen stunds ro, och min önskan om att expeditionens framgång skulle bättras.
Vad anbelangar de ämter i Pommern som Ers Majestät begär bli delhavande av mig, så kan jag försäkra Ers Majestät att det vore min högsta fröjd att arbeta för att bringa kontentement till Ers Majestäts hjärta; och jag skulle gärna ha resolverat mig därpå ock vid detta tillfälle om detta hade låtit sig göras genom Forbus' person (en som inte är Ers Majestät obligerad genom någon tjänst). Men jag har dröjt med mitt svar, ty jag gärna ville att Ers Majestät skulle bli emottagen på den orten på ett sådant sätt att det inte vore någon skada för vare sig Ers Majestät eller mig, varom jag då föredrar med Ers Majestäts eller Hans Kärlighet kurfurstens betjänta (om någon vore skickad hit i denna sak) — i ett sådant fall hoppas jag i gärningar ervisa mitt hjärtliga begär att villfara Ers Majestät i alla möjliga ting och i gärningar ervisa att jag är och förblir intill döden
Ers Majestäts
tjänstvilliga, hörsamma dotter
Kristina, m. p.
English translation (my own):
Most Serene Queen,
My highly honoured, dearly beloved Lady Mother,
I must confess that, in the dispatch of Peter Forbus, I have well tarried somewhat too long; but I hope that Your Majesty will take it in the best way when you consider the inconvenience of these times, which scarcely give one an hour of peace, and my wish for improving the success of the expedition.
As concerns the districts in Pomerania which Your Majesty desires to obtain from me, I can assure Your Majesty that it would be my greatest joy to work to bring contentment to Your Majesty’s heart; and I would gladly have resolved myself to do so on this occasion, too, had it been feasible to accomplish this through Forbus' person (him being one who is not obliged to Your Majesty with any service). But I have delayed my reply because I gladly wanted Your Majesty to be received in that place in such a manner as would cause no harm to either Your Majesty or myself, which I would therefore prefer to discuss with Your Majesty's servants or those of His Lovingness the Elector (should anyone be dispatched hither regarding this affair) — in such a case, I hope to show in deed my heartfelt desire to obey Your Majesty in all possible things and to prove in deed that I am and remain until death
Your Majesty's
servile, obedient daughter
Kristina, m. p.
Above: Kristina.
Above: Maria Eleonora.
Notes: teilhaft = teilhaftig.
wann = wenn.


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