Source:
Riksarkivet, page 24 in K 85; Ingångna skrivelser; Drottning Maria Eleonora; Svenska drottningars arkivaliesamlingar i riksarkivet; Kungliga arkiv
The letter:
Durchlauchtigste Hochgeborne Könighin
Hochgeerthe Hertzlibe Frau Muther.
E. Mt. Für dis-mal mit mei[n]em dhemutighen schreiben auffZuWarten Veranlasset mir das Verreissen des Sec.te Schillers, Welcher sich auff der reisse VerFüget vm E. Mt. seine Vnter tenigste dienste Zu offeriren, dieWeil ich Keines Weges Zve[i]fle, das Wo Ferne E. Mt. sich solte geFellen lassen sich seinen Zu gebrauchen, Wirdt Er Ohne Zv[e]ifel seinen Schuldikeit nach E Mt in aller tr[eu]en Vndt Fleis Wissen auffZuWarten, Jch habe Meines theils meiner Schuldikeit Zu sein Erachtet E Mt beij diser occasion Jhm Zu recommendiren, E. Mt. darbeij Zu Versichern die Continuation des Kindtlichens respect, Vndt veneration so Jch E M trraghe, dhemutigst bitend mir die faveur Zu erWeissen Vndt Zu glauben das ich mich befleissighen We[r]dhe die gnade Von gott Zu erlangen vm Würdigh genennet Zu Werden
E. Mt dhemutigste gehorsame tochter
Christina.
StockHolm den 17 April 1648
With modernised spelling (with Kristina's spelling mistakes preserved as much as possible):
Durchlauchtigste, hochgeborene Königin,
Hochgeehrte, herzliebe Frau Mutter,
Eure Majestät für dies Mal mit mei[n]em demütigen Schreiben aufzuwarten veranlasst mir das Verreisen des Sekretarie Schillers, welcher sich auf der Reise verfügt, um Eurer Majestät seine untertänigste Dienste zu offerieren; dieweil ich keinesweges [sic] zwe[i]fle dass, wofern Eurer Majestät sich sollte gefallen lassen, sich Seinen zu gebrauchen, wird er ohne Zw[e]ifel seinen Schuldigkeit nach Eurer Majestät in aller Tr[eu]en und Fleiß wissen aufzuwarten.
Ich habe meines Teils meiner Schuldigkeit zu sein erachtet, Eurer Majestät bei dieser Occasion ihm zu rekommandieren, Eurer Majestät dabei zu versichern die Kontinuation des kindlichens [sic] Respekt und Veneration so ich Eure Majestät trrage [sic]; demütigst bittend mir die Favör zu erweisen und zu glauben, dass ich mich befleißigen we[r]de die Gnade von Gott zu erlangen, um würdig genennt zu werden
Eurer Majestät demütigste, gehorsame Tochter
Christina.
Stockholm, den 17. April 1648.
With modernised spelling:
Durchlauchtigste, hochgeborene Königin,
Hochgeehrte, herzliebe Frau Mutter,
Eure Majestät für dies Mal mit mei[n]em demütigen Schreiben aufzuwarten veranlasst mir das Verreisen des Sekretarie Schillers, welcher sich auf der Reise verfügt, um Eurer Majestät seine untertänigste Dienste zu offerieren; dieweil ich keineswegs zweifle dass, wofern Eurer Majestät sich sollte gefallen lassen, sich Seinen zu gebrauchen, wird er ohne Zweifel seinen Schuldigkeit nach Eurer Majestät in aller Tr[eu]en und Fleiß wissen aufzuwarten.
Ich habe meines Teils meiner Schuldigkeit zu sein erachtet, Eurer Majestät bei dieser Occasion ihm zu rekommandieren, Eurer Majestät dabei zu versichern die Kontinuation des kindliches Respekt und Veneration so ich Eure Majestät trage; demütigst bittend mir die Favör zu erweisen und zu glauben, dass ich mich befleißigen we[r]de die Gnade von Gott zu erlangen, um würdig genennt zu werden
Eurer Majestät demütigste, gehorsame Tochter
Christina.
Stockholm, den 17. April 1648.
French translation (my own):
Sérénissime, bien née Reine,
Madame ma très honorée et très chère Mère,
C'est le départ du secrétaire Schiller qui me porte, en cette occasion, à m'adresser à Votre Majesté par la présente humble lettre, car il s'est mis en route afin d'offrir ses très humbles services à Votre Majesté; et je ne doute nullement que, s'il plaisait à Votre Majesté de faire usage de ses services, il saurait sans conteste qu'il est de son devoir de servir Votre Majesté avec toute fidélité et diligence.
J'ai tenu pour mon devoir de le recommander à Votre Majesté en cette occasion, afin de l'assurer par là de la continuation du respect filial et de la vénération que je porte à lui; la suppliant très humblement de me faire cette grâce et de croire que je m'efforcerai d'obtenir de Dieu la grâce d'être digne d'être appelée
de Votre Majesté
la très humble et obéissante fille
Christine.
Stockholm, le 17 avril 1648.
Swedish translation (my own; using some archaic language):
Durchlauchtigaste, högborna Drottning,
Högtärade, hjärtanskära Frumoder,
Jag är föranledd att för denna gången uppvakta Ers Majestät med mitt ödmjuka brev genom sekreterare Schillers avresa, som har förfogat sig på en resa för att offerera Ers Majestät sin underdånigaste tjänst; ty jag tvivlar ingalunda att, om Ers Majestät skulle behaga begagna sig av hans, skall han utan tvivel veta att det är hans skyldighet att uppvakta Ers Majestät med all trohet och flit.
Jag har ansett det min skyldighet att rekommendera honom till Ers Majestät vid detta tillfälle, för att därigenom försäkra Ers Majestät om kontinuationen av den barnsliga respekt och veneration jag bär Ers Majestät; ödmjukast bedjande att visa mig den favören och att tro att jag skall beflita mig att få Guds nåd att vara värdig att kallas
Ers Majestäts ödmjukaste, hörsamma dotter
Kristina.
Stockholm, den 17 april 1648.
English translation (my own):
Most Serene, High-Born Queen,
My highly honoured and dearly beloved Lady Mother,
I am caused to attend Your Majesty with my humble letter for this time by the departure of secretary Schiller, who has set out on a journey to offer his most submissive service to Your Majesty; for I do not in any way doubt that, should Your Majesty be pleased to make use of his service, he will without a doubt know it is his duty to attend Your Majesty with all fidelity and diligence.
I have considered it my duty to recommend him to Your Majesty on this occasion, to thereby assure Your Majesty of the continuation of the filial respect and veneration I bear Your Majesty; most humbly begging you to show me that favour and to believe that I will strive to obtain the grace from God to be worthy of being called
Your Majesty's most humble, obedient daughter
Kristina.
Stockholm, April 17, 1648.
Above: Kristina.
Above: Maria Eleonora.


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