Wednesday, February 16, 2022

Princess Katarina's letter to Gustav Adolf, dated May 1631

Source:

Riksarkivet, page 140 in Pfalz, Catharina; Gustav II Adolf; Skrivelser till konungen




The letter:

Grosmechtiger könig freundtlicher hertz vilgeliebter herr bruder beij dißer gelegenheit hab ich nicht vmbgehn könnt E M mitt Ein klein briflein zu Ersuchen auß hertzlicher begird mich zu Erkündige E M vndt dero comitat glücklichen zustandt, wir haben biß hero dem allerhöchsten getrewen gott höglich zu dancke der E M in allem so gros glück vndt heil vber dero feinde geben hatt, der selbige ruff ich auß grundt meins hertz an der woll ferner gnad verleijen daß E M möchten sig haben, vndt E M beware für alle dero feinde vndt alle listige praticken, daß sie Endtlichen möchten mitt glück vndt heil wider ins vatterlandt kommen. dar nach wir alle sehnlich verlangen, gött verleij daß Eß möge mitt gutten contentament balt geschen, E M sollen gott lob alles itz zimlich wol wiße die dag bin ich auff ir M befell her kommen, zu meiner ankunft bin ich wol gehengstigt worden in dem daß ich ir M die königin in groser schwachheit gefunden habe, ir hatten M waren sehr kranck von matigkeit Eß hatt aber gott lob vndt danck sich balt gebesert daß ir M nu wider fein ist, verlangen sehr nach der reis gott gebe zu glück E M gehhrte hoggeerte döchterlein ist gott Lob vndt danck sehr wol auff gott Er zum ir L ferner, zweiwel nicht E M werde mein andtwort von ir L wegen munt bekommen haben, deßen berufe ich mich nachmals, ich bin E M vndt alles was E M angehört obligirt zu dinen, gott im himel der gebe mir glück, daß ich ir L möge mitt frewden vndt beij gesundtheit wider in E M henden liweren alzeit sol trewheit beij ir L von mir [i]mmer mehr gespart werden, deßen wol E M sich gewiß versichern, gott gebe glück zu alles, bitt E M dinstlich sie wollen mich vndt die meinigen in dero herr brüderliches hertz vndt gnedige favor iderzeit laßen befolle sein vndt wil nu hie mitt schliesen vndt E M mitt sampt alle dero angehörige in gottes gnedigen schutz vndt schirm trewlich befellen der wol mich die gnad verleijen daß ich E M beij gesundtheit wider sehn möge so sol mein hertz wol frölicher sein als itz, gott Er halte E M mich zu trost, E M versichere sich daß ich in allem mich befleijsigen wil zu sein vndt zu bleijben
E k m
gantz getrewe
dinstwilige
demütige swester
biß in den tot
Catharina P S

datum Stockholm
den     maij
1631

With modernised spelling:

Großmächtiger König, freundtlicher herzvielgeliebter Herr Bruder,
Bei dieser Gelegenheit habe ich nicht umgehen können Eure Majestät mit ein klein Brieflein zu ersuchen, aus herzlicher Begierd mich zu erkundigen Eure Majestäts und dero Komitat glücklichen Zustand. Wir haben bishero dem Allerhöchsten getreuen Gott höchlich zu danken der Eure Majestät in allem so groß Glück und Heil über dero Feinde geben hat; derselbige rufe ich aus Grund meines Herz an der wohl ferner Gnade verleihen dass Eure Majestät möchten sich haben und Eure Majestät bewahren für alle dero Feinde und alle listige Pratiken, dass sie endlichen möchten mit Glück und Heil wieder ins Vaterland kommen. Danach wir alle sehnlich verlangen, Gott verleihe, dass es möge mit guten Contentement bald geschehen.

Eure Majestät sollen, gottlob, alles jetzt ziemlich wohl wissen die Tag bin ich auf Ihre Majestäts Befehl herkommen; zu meiner Ankunft bin ich wohl geängstigt worden in dem dass ich Ihre Majestät die Königin in großer Schwachheit gefunden habe. Ihre Majestät war sehr krank von Mattigkeit. Es hat aber, Gott Lob und Dank, sich bald gebessert. Dass Ihre Majestät nun wieder fein ist, verlangen sehr nach der Reise, Gott gebe zu Glück. Eure Majestäts hochgeehrte Töchterlein ist, Gott Lob und Dank, sehr wohl. Auf Gott er zum Ihre Liebden ferner, zweifle ich nicht Eure Majestät werde mein Antwort von Ihre Liebden wegen Mund bekommen haben, dessen berufe ich mich nochmals. Ich bin Eure Majestät und alles was Eure Majestät angehört obligiert zu dienen. Gott im Himmel der gebe mir Glück, dass ich Ihre Liebden möge mit Freuden und bei Gesundheit wieder in Eure Majestäts Händen liefern. Allzeit soll Treuheit bei Ihre Liebden von mir immer mehr gespart werden, dessen wolle Eure Majestät sich gewiss versichern, Gott gebe Glück zu alles.

[Ich] bitte Eure Majestät dienstlich sie wolle mich und die Meinigen in dero herrbrüderliches Herz und gnädige Favor jederzeit lassen befohlen sein. [Ich] will nu hiermit schließen und Eure Majestät mit samt alle dero Angehörige in Gottes gnädigen Schutz und Schirm treulich befehlen, der wolle mich die Gnade verleihen dass ich Eure Majestät bei Gesundheit wiedersehen möge. So soll mein Herz wohl frölicher sein als jetzt. Gott erhalte Eure Majestät mich zu trost, Eure Majestät versichere sich dass ich in allem mich befleißigen will zu sein und zu bleiben
Eure Königliche Majestäts
ganz getreue
dienstwillige
demütige Schwester
bis in den Tot
Katharina, P. S.

Datum Stockholm,
den     Mai
1631

With Swedish translation (my own; using some archaic vocabulary):

Stormäktige Konung, min hjärtanskäre Herr Bror,
Vid detta tillfälle kunde jag icke undgå att ersöka Ers Majestät med ett litet brev, av en hjärtliga begäran att erkundiga Ers Majestäts och dess komitats lyckliga tillstånd. Hittills har vi högligast att tacka den allsmäktige, trogne Gud, som har givit Ers Majestät så mycket lycka och hel över dess fiender i allt; jag ropar honom från grundet av mitt hjärta att förläna den väl fjärran nåd som Ers Majestät måtte ha och bevara Ers Majestät för alla dess fiender och alla listiga praktiker, så att den äntligen må komma tillbaka till Fäderneslandet med lycka och hel. Därefter förlängtar vi alla innerligt, Gud förläne, att det snart må ske med god kontentement.

Ers Majestät skall, Gudi lov, veta allt tämligen väl nu, den dag jag kom hit på Hennes Majestäts befallning; jag är blivit väl ängstlig vid min ankomst, eftersom jag har funnit Hennes Majestät Drottningen i stor svaghet. Hennes Majestät var mycket sjuk av mattighet. Men det har, Gudi tack och lov, snart bättrat sig. Att Hennes Majestät nu mår fint igen, förlängtar hon efter resan, Gud give till lycka. Ers Majestäts högtärade lilla dotter mår mycket väl, Gudi lov och tack. På Gud han till Hennes Kärlighet vidare, tvivlar jag inte på att Ers Majestät skall ha muntligen bekommit mitt svar från Hennes Kärlighet, jag beropar mig återigen därtill. Jag är obligerad att tjäna Ers Majestät och alla som tillhör Ers Majestät. Gud i himlen give mig lyckan att jag med glädje och vid hälso må leverera Hennes Kärlighet tillbaka i Ers Majestäts händer. Alltid skall troheten hos Hennes Kärlighet bli mer och mer av mig spard, det ville Ers Majestät visserligen försäkra sig, Gud give lyckan till allt.

Jag ber Ers Majestät tjänstligen att den alltid ville låta mig och de miniga vara befallna i dess herrbroderliga hjärta och sin nådiga favör. Jag vill nu härmed sluta och troligen befalla Ers Majestät samt alla dess släktingar i Guds nådiga beskydd och beskärm, som ville förläna mig den nåd att jag vid god hälso må återse Ers Majestät. Så skall mitt hjärta vara fröligare än nu. Gud erhålle Ers Majestät till min tröst, må Ers Majestät försäkra sig om att jag i allt vill beflita mig att vara och förbli
Ers Kungliga Majestäts
ganska trogna,
tjänstvilliga,
ödmjuka syster intill döden
Katarina, P. S.

Givet i Stockholm,
den     maj
1631

English translation (my own):

Most Powerful King, my beloved Lord and Brother,
On this occasion I could not avoid writing a little letter to Your Majesty, out of a sincere desire to inquire about Your Majesty's and your entourage's happy condition. So far we have the Almighty and Most Faithful God to thank most highly, who has let Your Majesty so happily triumph over your enemies in everything; I call on Him from the bottom of my heart to bestow the most distant grace that Your Majesty may have and protect Your Majesty from all your enemies and all their cunning practices, that you may finally come happily back to the Fatherland. After that we all long fervently, God grant, that it may happen soon with good contentment.

Your Majesty shall, thank God, know everything quite well now, the day I came here at Her Majesty's command; I must have been alarmed upon my arrival, for I found Her Majesty the Queen in great weakness. Her Majesty was very sick with lassitude. Now that Her Majesty is fine again, she longs for the voyage, God grant the luck. Your Majesty's most-honoured little Daughter is very well, praise and thanks be to God. ... I do not doubt Your Majesty will have received my answer from Her Lovingness by mouth, I shall refer to her again. I am obliged to serve Your Majesty and all who belong to Your Majesty. May God in Heaven give me the happiness of delivering Her Lovingness back into Your Majesty's hands with joy and health. Loyalty to Her Lovingness shall always be spared by me more and more, Your Majesty would assure yourself of that, God give luck to everything.

I servilely beg Your Majesty that you will commend me and my family to your brotherly heart and gracious favour at all times. I will hereby close now and faithfully commend Your Majesty and all of your relatives in God's gracious protection, may He grant me the grace that I may see Your Majesty again in good health. Then my heart would be happier than it is now. May God keep Your Majesty for my consolation, may Your Majesty assure yourself that in everything I will strive to be and to remain
Your Royal Majesty's
completely faithful,
dutiful,
humble sister unto death
Katarina, Princess of Sweden.

Stockholm,
May
1631.


Above: Kristina.


Above: Maria Eleonora.


Above: Princess Katarina.


Above: Gustav Adolf.

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